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männliches Lehn von Polen ö). Im folgenden Jahreverband sieh der Kurfürst mit Dänemark gegen Schwe-den. Dem Tode Carl Gustavs folgte bald der all-gemein gewünschte Frieden 7.11 Oliva 1660, durchwelchen die Verträge zu YVelau und Bromberg bestä-tigt wurden. Friedrich Wilhelm nahm 1663 die Erb-huldigung in Prcufsen an.
a) Neutralitäts-Vergleich im Juli 1641 (auf zwei Jalire).— Die Schweden sollten, mit Ausnahme von Krossen,Frankfurt, Driescu, Landsberg und Gardelegcn, die branden-burgisclien Länder räumen, wogegen der Kurfürst jene Be-satzungen zu verpflegen versprach. — Durch den Vergleichvom Jahre 1643 verpflichtete sieh derselbe zur monatlichenEntrichtung von 12,000 Thalcru und 1000 Scheffeln Getraidc.
b ) Durch die Ratification des Welauer Vertrages zuBromberg vom 6. Nov. 1657. Zufolge derselben wurdeihm auch die Stadt Elbing, die von den Schweden besetztwar, als Eigenthum zugesprochen, unter der Bedingung in-dessen, dafs sie von Polen für 400,000 Thaler wieder ein-gelöst werden könnte.
§. 58.
Ludwig XIV., König von Frankreich, griff 1672die Holländer an. Der Kaiser Leopold sowohl als derKurfürst nahmen sich indessen der Bedrängten thäligan. Ludwig bewog die Schweden, die vom Heereentblöfsten brandenburgischcn Provinzen zu überfallen,und die Siege des Kurfürsten bei Rathenau und Fehr-licllin, die Eroberung von Vorpommern, Stettin, Stral-sund und Greifswald, so wie die Vertreibung der Schwe-den aus Prcufsen konnten ihm dennoch nicht dieFrüchte dieses mit Aufopferung geführten fünfjährigenKrieges sichern. Ludwig XIV. hatte am 5. Februar1679 mit dem deutschen Reiche Frieden geschlossen;ein Heer von 30,000 Mann Franzosen erschien in West-plralen und nölhiglc den Kurfürsten zum Frieden mitSchweden, der am 29. Juni 1679 zu St. Germain