ließe sich erwarten, daß wenn der neue Industrie-Zweigin Aufnahme gekommen und solchergestalt Anerkennunggefunden, Manches zu seiner Vervollkommnung hervor«gesucht und zu Nutz und Frommen, zum Tröste und zurErbauung aller Wohlgesinnten, — welche nichts sehnlicherals gerechte Vertheilung der Staatslasten wünschen —eine ordentliche Einrichtung bekommen, so daß man sichZeit dazu genommen und anstatt, gleich Zahlcn-FrcundHansemann mehre tausend Quadratmeilen in zwan-zig Minuten zu taxiren, vielleicht eine Stunde einenhalben, ja selbst einen ganzen Tag zur CatastrirungEiner Provinz verwandt hätte. Genug des Scher-zes ! Ein anderer Mangel, der sich in der Schriftkund thut —rd stets wiederkehrt — wir werden gelegent-lich darauf aufmerksam machen — ist die Betrach-tung staatswirthschaftlicher Verhältnisse nach privat-wirthschaftlichen Ansichten. Der Verfasser von Preu-ßen und Frankreich rechnet ohne alle Rücksicht da-rauf, daß staatswirthschaftliche Größen^ nicht nachunveränderlichen Gesetzen zunehmen. Er berechnet dieVermögens-Zunahme nach Zinses-Zinsen, und man kannihm leicht beweisen, daß wenn man mit ihm die Bevöl-kerung in gleichem Maße fortschreitcn läßt, binnen vierhundert Jahren nicht nur alle Reichthümer der Erde inPreußen vereinigt sind, sondern die Population desPreußischen Staates in dem Maße zugenommen hat,daß die Menschen auf dem Areal desselben nicht einmalsteheisigcschweige denn liegeisikönnen, selbst wenn man einenMenschen auf den Kopf des andern und den drittenauf den Kopf des zweiten stellt. Bevor wir die Haupt-sätze, die wir dem Verfasser zur Widerlegung seiner An-sicht entgegen stellen, vorrragen, wird es uns erlaubtsein, einige hier nothwendige Vordersätze zu entwickeln-
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