c^ie Schrift, Preußen und Frankreich, hat dieAufmerksamkeit des Publikums in dem Maße aus sich gezo-gen, daß sie hie und da der Gegenstand öffentlicher Unter-haltungen geworden und daß bereits die zweite Auf-lage davon erschienen ist. Dem weniger gründlich for-schenden Leser mußte ein Buch, welches, voluminös undmit einer großen Zahl wohlgefüllter Tabellen versehen,die wichtigsten Verhältnisse Frankreichs, des PreußischenStaats und insbesondere der Nheinprovinz in bestimm-ten Zahlen-Größen darzulegen versprach, ohne Zweifelimponiren. Der Verfasser dieser Kritik muß selbst ge-stehn, daß ihn die angeführten Umstände überraschten,und einige richtige Bemerkungen, die er beim Auf-schlagen auf geradewohl fand, zu einem günstigenUrtheil über die Schrift geleitet hatten. Nach einernähern Untersuchung glaubt er aber trotz einiger günsti-gen Recensioncn, deren sich die Schrift ohne Zweifel we-gen Mangels reiflicher Forschung von Seiten der Re-ccnscnten erfreut, seine Ansicht über den Werth derselbendahin aussprcchen zu müssen, daß die darin enthaltenenResultate fast durchgängig einer zuverläßigen Wahrheitverbürgenden Grundlage entbehren, und daß ein bedeu-tender Theil derselben zweifelhafte Wahnbilder einermüßigen Phantasie enthaltend, nicht einmal die Aufmerk-samkeit wissenschaftlich gebildeter Männer anzusprechen
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