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würdig ist. Man dürste uns in der That der Harte be-schuldigen, wenn wir dicß ungünstige Urtheil nicht durcheine Reihe von Beweisgründen zu stützen vermöchten.Hoffentlich wird man sich aber doch überzeugen, daß wireher zu milde als zu streng geurthcilt haben. Wir spre-chen dem Verfasser keineswegs den von ihm vorgegebenenguten Willen ab, wie Andere, welche in ihm nur.einenhämischen falschen Freund des deutschen Vaterlandes,einen argen Feind seines ersten Pfeilers, des PreußischenStaates, erkennen und darum einen verkappten Störe-sricd in ihm wahrnehmen wollen. Aber wir beschul-digen ihn, daß er, bei richtiger Beurtheilung einiger Ver-hältnisse, dennoch in den wesentlichsten Stücken seinerSchrift ein kindisches, des denkenden Mannes unwürdi-ges Werk geliefert und mit ungerechtfertigter Selbstge-fälligkeit Zahlen und Tabellen darauf gegründet habe,die auch nicht einmal den Schein der Wahrheit für sichhaben, ja daß der Verfasser nicht einmal die ihm gebo-tenen Elemente zur nähern Begründung und Feststellungseines Zahlen- und Tabellen-Spiels benutzt habe. Der-jenige, welcher die Schrift mit Aufmerksamkeit gelesenhat, wird gewiß fühlen, daß wir hier die Taxation deröstlichen Provinzen angcdeutet haben. Wahrlich wir müs-sen uns wundern, daß bei dem Beisalle, den die Schriftgefunden hat, andere kluge Männer nicht aufdenGedankengefallen sind, gleich dem Herrn Hansemann große Reiche»auf den Grund des N h e i n i sch e n K a t a st e r Zu,namentlich jenes des Regierungsbezirks von Aachen zucatastriren und somit den Reinertrag der Grundstücke vonder ganzen Russischen Monarchie und der Europäischen undAsiatischen Türkei auszumittcln. Vielleicht hätte man ge-funden, daß ein Theil von Kurland im Vergleich mit Kamt-schatka ebenfalls eine zu hohe Grundsteuer entrichtet. Auch