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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
Entstehung
Seite
383
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Sterngruppen und Nebelmassen des Himmels. 585

beschrieben und abgebildet. Spätere Beschreibungen und Zeich-nungen desselben Gegenstandes haben wir von Derham, Godin,Mairan, Picard, Legentil und Meisters. In den neuern Zeitenhat sich Schröter und zuletzt der jüngere Herschel vorzugsweisedamit beschäftiget, und der Letztere hat in den lVIem. ob Iiis astrvn.Society eine Zeichnung dieses Nebels gegeben, die alle andernan Genauigkeit und Schönheit der Ausführung weit hinter sichzurückläßt. Man sieht davon eine verkleinerte Abbildung inFig. am Ende dieses Theils.

Dieser Nebel ist durch die Schönheit seines Anblicks, durchdie Eigenihümlichkeit seiner Gestalt, durch die sonderbare Ab-wechslung des auf ihm vertheilten Lichtes, durch seine große Aus-breitung und durch das Unerklärbare seines ganzen Wesenis vorallen anderen ausgezeichnet. Legentil vergleicht seine Gestalt nichtunangemessen mit der deS geöffneten Rachens eines Thiers. EinTheil dieses Nebels ist ungemein hell, ein anderer sehr blaß .undmatt, und wieder ein anderer ganz dunkel bis zur völligenSchwärze. Der hellste Theil scheint nicht sowohl in einem stetigenLichte zu glänzen, als vielmehr in beweglichen Flammen zw lodern.Die dunklen Stellen sind von den hellen, ohne Abstufung desLichtes, scharf getrennt. Die in diesem Nebel, selbst in den hellerenTheilen desselben stehenden Fixsterne zeichnen sich alle durch einenbesonders lebhaften Glanz aus und ihre Stellung scheint einebesondere Beziehung auf den Nebel selbst zu haben. Im Gegen-theile findet man zur Seite dieses Nebels nach allen Seiten eineMenge größerer und kleinerer Sterne, die sämmtlich nur in einemdüster» Lichte schimmern und mit eigenen Nebelatmosphärenumgeben sind, wie denn überhaupt diese ganze Gegend des Himmelsan Nebeln ungemein reich ist.

Um einige der vorzüglichsten Theile dieses großen Nebelsnäher anzugeben, bemerken wir zuerst das sogenannte Trapez,ein fast regelmäßiges Viereck, von vier Sternen gebildet, vonwelchen der eine, 6? Orion, der IV., und die drei anderen derVI., VII. und VIII. Größe sind. Dieser vierfache Stern ist voneinem sehr hellen Nebel umgeben, der aber nicht bis zu diesenSternen selbst vordringt, sondern sich vielmehr von ihnen nach