Sterngruppen und Nebelmassen des Hiunnels.
diesen Sternen zusammen und sieht doch durchaus nicht sternigaus. Das Ganze gleicht einem feinen Netze von Sternen, überdas ein dünner Schleyer gezogen ist.
Eine der merkwürdigsten Nebelgestalten ist die in 19b
32', ? — 67° 43'. Wenn man i» einer Ellipse, deren große undkleine Ars sich nahe wie 4 zu 3 oerhalten, aus den beiden End-punkten der großen Axe als aus Mittelpunkten Kreise zieht, derenDurchmesser gleich drei Viertheilen der großen Axe sind, so werdendie Bogen dieser Kreise um den Mittelpunkt der Ellipse einenTheil derselben begränzen, der in jenem Himmelskörper mit einemsehr hellen und durchaus gleichförmigen Nebel ausgefüllt ist,während die beiden übrigen äußeren Theile der Ellipse mit einemschwachen, matt dämmernden Nebel angefüllt sind. Das Ganzehat die Gestalt dieser Ellipse, durch deren Mitte jener lichte Nebelin der Form eines )( zieht. Beide Nebel sind, so wie das ganzeBild, zu beiden Seiten des Mittelpunktes der Ellipse seh? sym-metrisch gebaut.
§. 233. (Nebel in der Andromeda.) Dieser große und merk-würdige Nebel ist in 33', ? — 49° 49'. Er wurdezuerst von Simon Marius i. I. 1612 bemerkt und hat die Gestalteiner Raule, deren größte Diagonale 30 Min. und deren kleinste13 Min. beträgt. Marius vergleicht, nicht unangemessen, seinLicht mit dem einer Kerze, das durch ein dünnes Hornblatt scheint.Dieses Licht nimmt gegen den Mittelpunkt zu, anfangs langsam,dann schnell, doch ist es auch im Mittelpunkte selbst noch nichtsternig, sondern offenbar ein nur stärker eondensirtes Nebellicht, dasdie Vermuthung, daß das Ganze nur aus sehr entfernten Sternenbestehe, sehr unwahrscheinlich macht. Dieser Nebel ist vollkommenmilchig, gänzlich unauflösbar und ohne alle Spuren von Schuppenoder Flocken. Man kann ihn schon mit unbewaffnete» Augenbemerken. M. s. Fig. am Ende dieses Theils.
§. 234. (Der große Nebel im Orion.) Dieser merkwürdigstealler Nebel ist in ^ 3^ 27', ? — 93° 30' bei 6> Orion,vier Grade unter dem mittleren der drei in einer geraden Linieliegenden Sterne ö, L und 5, die unter dem Namen des Jakobs-stabes bekannt sind. Er wurde zuerst von Huygens i. I. 1639