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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
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Anzahl, Entfernung und Größe der Fixsterne. 303

§. 191. (Anzahl der Sterne in den sechs ersten Klassen.) DieZahl der Fixsterne der ersten Klasse ist 14, die der zweiten 70,und die der dritten nahe 300. Mit der vierten Klasse aber ninnutdie Anzahl der in jeder Klasse enthaltenen Fixsterne sehr schnellzu. Man nimmt gewöhnlich an, daß die Summe der in denersten sechs Klassen enthaltenen, oder daß die Anzahl der nochmit freien Augen sichtbaren Sterne nahe 5000 betrage. Mit dersiebenten aber steigt diese Anzahl bereits in einem solchen Grade,daß die vollständige Aufzählung der Sterne der ersten zehn Klassenwohl ein sehr verdienstliches, aber auch eines der beschwerlichstenGeschäfte seyn würde, dein sich ein Beobachter unterziehen könnte.

§. 192. (Aus den Stern-Katalogen geschlossene Anzahl.) Unserereichste» Sternverzeichnisse sind: Bvde's Monographie, die 17240und Lalande's Ilistvire voleste, die S0000 Sterne enthält, nebstden nahe eben so reichen Zonenbeobachtungen Bessels. Alle dieseBeobachtungen wurden in den Breiteilkreisen von 43 bis 55 Gra-de» angestellt, wo die von dem südlichen Wendekreise einge-schlossenen Sterne schon bald alle unsichtbar sind. Theilt mandie Oberfläche des Himmels in 100 gleiche Theile, so nimmtdavon die heiße Zone 40, jede der gemäßigten 26 und jede derbeide» kalte» Zonen 4 Theile ein, daher verhält sich in dengenannten Gegenden der sichtbare Theil des Himmels zu demunsichtbaren, wie 70 zu 30, und da in jenen, nach der Ilist.oölesta, noch 50000 Sterne gezählt werden, so können wir indieser nahe 20000 annehmen, so daß daher, diesem Stern-Katalogezufolge, die ganze Sphäre des Himmels nahe 70000 Sterne biszur 9ten oder 10ten Größe enthalten würde.

§. 193. (Andere Bestimmung der Anzahl der Sterne.) Man hatverschiedene Versuche gemacht, diesen Zweck, nicht sowohl durchunmittelbare Beobachtungen, als durch Schlüsse und Rechnungenzu erreichen. Daß dieses Verfahren zu keinem ganz genauenResultate führen kann, darf wohl nicht erst erläutert werden.

Nehmen wir an, daß alle Sterne im Mittel gleich groß odergleich lichtstark sind, und daß sie uns nur wegen ihrer verschiedenenEntfernungen so ungleich groß erscheinen. Setzen wir überdieß