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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
Entstehung
Seite
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Der Mond.

tinmal, mir Recht oder Unrecht, als sein Eigenthum erklärt hat.Er hat dies« Unart wahrscheinlich von der Erde, deren Trabant«r schon so lange ist, gelernt, wie sich denn immer die Diener gernnach ihren Herren, wenigstens in ihren Fehlern, zu richten pflegen.Ja es scheint sogar, als ob dieselbe Sitte sich auch auf gewissezweibeinige Thiere ohne Federn fortgepflanzt habe, die es imKleinen eben so zu machen pflegen, wie die Erde und der Mondim Großen. Diese Habsucht also, oder diese Herrschlust, oder,wie man auch zuweilen zu sagen pflegt, diese Attractionskrast desMondes wird die Ursache sepn, daß unser Luftschiff, wenn es dem-selben einmal nahe genug gekommen ist, nun recht eigentlichzu ihm herab fallen, ja init einer solchen Heftigkeit herabstürzen wird, daß das ganze Fahrzeug, und wir mit ihm nurganz zertrümmert und in dem elendesten Zustande daselbst an-kommen können, wodurch daher, selbst wenn alles Vorhergehendeauf das Glücklichste abgelaufen wäre, der ganze Zweck der Expe-dition doch wieder verloren gehen müßte.

Womit sollen wir ferner unsere Aerostaten füllen? Mitirgend einer Luftart ohne Zweifel, die dünner und leichter ist, alsdie, in der wir segeln wollen. Allein unsere atmosphärische Luftist, in der Höhe von etwa zwei Meilen über der Oberfläche derErde, schon so dünn, daß der sogenannte leere Raum unter unser»Luftpumpen dagegen als sehr dicht angesehen werden kann undweiter ab hat alle Luft, also auch alles Schiffen in der Luft ganzund gar ein Ende. Wir werden daher, nur um uns von derErde zu erheben, auf eine Kraft denken müssen, die uns von derErde so stark abstoßt, daß wir, wie eine aus der Mündung derKanone tretende Kugel, durch diesen Stoß bis zu dem Mondgeschleudert werden. Diese Kraft müßte, wie man durch Rechnungzeigen kann, so groß seyn, daß sie unser Schiff, in der erstenSecunde seiner Abfahrt von der Erde, durch 41000 P. Fuß trei-ben könnte. Eine so entsetzliche Geschwindigkeit ist wenigstenssiebenzigmal größer als die einer Kanonenkugel im Anfange ihresLaufes. Wer von uns wird aber auf einer solchen Kugel, unddaher noch viel mehr auf einem so viel schnellern Schiffe fahren