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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
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Jupiter.

aus einem luftförmigen, äußerst lockern Gewebe, während sie beiden drei andern eine mehr feste, starre, vielleicht schon unser»tropfbaren Flüssigkeiten ähnliche Masse zu bilden scheinen. Mansieht nämlich auf der Oberfläche dieses Planeten vier bis fünf großeund mehrere kleinere Streifen, die alle unserer Ecliptik oder ei-gentlich dein Aequator Jupiters parallel sind und von welchemdie größern durch die ganze Scheibe dieses Planeten gehen. Fon-tana soll die drei größten derselben im I. 1635 entdeckt haben,und Campana fand mit den von ihm selbst verbesserten, für seineZeit vortrefflichen Fernröhren i. I. 1664 vier dunkle und zwei helleStreifen. Hevel und Cassini erkannten zuerst, daß sie der Ecliptiknahe parallel st nd. Die Figur Jupiters am Ende dieses Theiles zeigtdiese Streifen nach denBeobachtungen des j. Herschels. Außer diesenlaugen Streifen sieht man noch kleinere, dunkle, wolkenarlige Flecken.Von jenen größern sind die zwei dem Aequator nächsten die brei-testen und dunkelsten von allen, zugleich in ihren Formen die be-ständigsten, die übrigen sind großen Veränderungen ihrer Gestaltsowohl, als auch ihres Ortes unterworfen. Die kleineren entstehenund verschwinden oft schon in mehreren Stunden, doch sind ihreOrtsveränderungen, wo man sie bemerkt., immer denen der gro-ßen, also dem Aequator Jupiters, parastc-l^-Zuweilen sieht mansie, wie unsere Wolken, sich anhäufen und wieder trennen, undüber einen großen Theil Jupiters verbreiten. Aus den gro-ßen Streifen laufen öfter kleinere, wie Strahlen, aus, und zu-weilen sieht man auch mitten in den Streifen ganz schwarzeFlecken entstehen; es scheint, daß man in diesen Streifen den dun-keln Theil der Oberfläche des Planeten sieht, wenn über diesenTheil die Atmosphäre sich trennt oder eine Oeffnung erhält, weilman diese dunkeln Flecken nie in ihrer ganzen Farbenstärke bisan den Rand der Scheibe kommen, sondern sie zuerst schwächerwerden und dann allmählig verschwinden sieht, wie sie dem Randenäher kommen. Es gibt Zeiten, wo alle diese Streifen sehrschwach erscheinen, wenn auch unsere eigene Atmosphäre ganzheiter ist. Zuweilen sieht man acht bis zehn lange, parallele,nahe an einander gerückte Streifen; ja der ältere Herschel solleinmal über vierzig derselben gezählt haben.