Die vier neuen Planeten.
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diese kleinen Planeten alle nur Trümmer eines einzigen großensind, der durch die Wirkung innerer Kräfte geborsten oder durchden Anstoß eines äußeren Körpers zersprengt worden ist. Derjüngere Herschel, der diese Ansicht nicht gelten lassen will, machtdabei die Bemerkung: Illris mn^ servo ss a speoimen ob tkockrenms, in vrlriclr iLstronninorn, lileo ollrer sxecnlntors, oc-onsioiinll)- null Iinrmolossl^ iiubul»e. Allein dieser Traum,wenn er einer ist, verhalf uns zur Entdeckung der Vesta. OlberShatte nämlich schon früher bemerkt, daß Juno, Ceres und Pallas,da sie beinahe dieselbe mittlere Entfernung von der Sonne haben,auch einander immer sehr nahe kommen müssen, so oft ihre Kno-ten nahe in dieselbe Himmelsgegend fallen, wie dieß z. B. mitCeres und Pallas in etwa Z00 Jahren der Fall seyn wird, undin früheren Zeiten auch schon oft gewesen seyn muß. Dieses Zu-sammentreffen spricht allerdings für einen gemeinschaftlichen, viel-leicht dem oben erwähnten ähnlichen Ursprung, und es leitete ihnzugleich auf die Idee, noch andere solcher Planeten in derjenigenGegend zu suchen, wo diese Knoten sich mit der Zeit vereinigen,wofür er den nördlichen Flügel der Jungfrau und den ihmentgegenstehenden Punkt des Himmels angegeben halte. Indemer selbst diese Gegenden fleißig durchsuchte, war Olbers, der schonfrüher die Pallas entdeckt hatte, so glücklich, auch noch die Vestazu finden.
Da uns die Durchmesser dieser Planeten nur so unvollkom-men bekannt find, so können wir auch die Masse und Dichtigkeitderselben so wenig, als die Schwere auf ihrer Oberfläche ange-ben. Wahrscheinlich ist diese Schwere sehr gering und der freieFall der Körper in der ersten Seeunde kaum einen Schuh groß.Es ist möglich, daß so kleine Körper wieder nur von verhältniß-mäßig kleinen Geschöpfen bewohnt sind, allein es kann auch seyn,daß, eben wegen der geringen Schwere dieser Planeten, ihre Be-wohner als Riesen gegen die der Erde zu betrachten sind, unserenWallfischen z. B. ähnlich, die dort das feste Land bewohnen, wäh-rend sie bei uns nur im Wasser, das ihre Schwere so bedeutendvermindert, leben und sich frei bewegen können.
§. 37. (Neigung, Knoten und Excentricität ihrer Bahnen.) Ob-