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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
Entstehung
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nur hinsichtlich der der jüdischen Gemeine zugehörigen Schulen nnd Stiftungen, alsPatron und Vorstand der Gemeindeschulen, nnd berichten in den das Didak-tische betreffenden Angelegenheiten durch den Special-Aufseher, in den übrigen un-mittelbar an die Schul-Deputation.

Im Jahre 1829 bestanden hier 16 jüdische Schulen und Erziehungs-Anstalten,in welchen zusammen 398 jüdische Kinder unterrichtet wurden. Die Zahl dieser Schu-len und Erziehungs-Anstalten hat sich im Verlause der letzten 19 Jahre ans 19 ver-mindert, indem 9 eingingen, dagegen 3 neue Anstalten, die Gemeinde-Töchterschulennd 2 Waisen-Erziehungs-Anstalten, gegründet wurden.

Die eingegangenen Schulen sind:

1829. I) De. Heinemann, Privatschulc für Knaben und Mädchen nebst Pensions-Anstalt.

1839. 2) Frankel, Knaben- (Handlungs-j Schule.

3) Fricdländer, Elcmentar-Knabenschnle1832. 4) Geschwister Lehndorff, Elementar-Töchterschule.

5) Rosette Bonin, Elementar-Töchterschule.

1831. 9) Biberfeld, Talmudische Anstalt (Privatstiftung), in der seit 1831 keinUnterricht erthcilt wird.

7) Geschwister Kaufsmann, Elementar-Töchterschule, die seit dem 1. Januar1834 nur als Nähcschule besteht.

1835. 8) Lesser David, Elcmcntar-Knabenschulc.

1849. 9) Bäsch, Elementar-Knabcnschule.

Dessenungeachtet hat die Zahl der die jüdischen Schulen besuchenden Kinder nichtbedeutend abgenommen, sondern ist sich im Ganzen ziemlich gleich geblieben.

Dieselbe betrug im Jahre 1829 . . . 398

1839 .. . 399

1831 . . . 394

1832 . . . 343

1833 ... 289

1834 .. . 277

1835 . . . 319

1836 . . . 359

1837 . . . 344

1838 ... 368

1839 . . . 382

So wenig als hinsichtlich der Gesammt-Schülcrzahl, hat auch in Betreff seinesinneren Werthes das hiesige jüdische Schulwesen durch die Verminderung der Zahlder jüdischen Schulanstalten verloren, vielmehr dadurch in so fern gewonnen, alsdurch das Eingehen mehrerer kleinen Schulen, die bei ihrer geringen Frequenz dieMittel zu ihrem Bestehen und ihrer ordnungsmäßigen Einrichtung nicht findenkonnten, die wohleingerichtetcn Schulen eine größere Schülerzahl und durch diese diezu ihrem Bestehen erforderlichen Mittel gewonnen haben. Abgesehen aber hiervon,ist zu keiner Zeit für die Verbesserung des hiesigen jüdischen Schulwesens so viel ge-schehen, als in den letzten 19 Jahren, während welchen sowohl von dem Vorstandder hiesigen jüdischen Gemeinde, als auch von den bei den jüdischen Lehranstalten un-mittelbar beschäftigten Männern mit einem, alle Anerkennung verdienenden Eifer undmit nicht unbedeutenden Opfern dem jüdischen Schulwesen durch Errichtung zweier,wohl organisirter Gemeindeschulen eine feste Grundlage gegeben, zwei neue Waisen-