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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
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6. In den 21 Jahren von 182V bis 18-10 incl. wnrdcn von der hiesigen Communefür die drei städtischen Gymnasien verwendet:

Gymnasium.

Auf jährliche Zu-

schüsse.

Zu Schulgebäudcn.

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Iltblr.

8?.-. ?f.

lltblr.

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Pf.

litblr.

8ssr.

Pf.

Berlinisches

32,113

11

7

32,180

29

81,92k

10

9

Friedrichs-Wcrdersches .

87.I0Z

23

1

23,719

1

110,832

29

1

Cöllnisches

73,103

2K

1

23,113

9

7

9«,331

3

8

212,933

z

—

79,373

12

9

292,330

13

9

Außer den Zinsen von den auf den Bau und die Unterhaltung der Schulgcbäudeverwandten Kapitalien betrug also der in den letzten 21 Jahren durchschnittlich jährlichzu den Gymnasien geleistete Communal-Zuschuß im Vergleich zu dem Zuschuß imJahre 1810:

Gymnasium.

Durchschnitt-licher jährli-cher Zuschußin den letzten21 Jahren,litblr.

Zuschußim

Jahre 1810.lltlilr.

Berlinisches

Friedrichs-Wcrdersches . .Cöllnisches

Hill»»»!»

2,1971,1183,193

2,9301,3001,013

10,110

11,193

1) Die städtische Gewerbeschule. Unter dieser Benennung gründeten diestädtischen Behörden im Jahre 1821 eine höhere Bildungs-Anstalt, welche bestimmtist, denjenigen jungen Leuten, die sich dem Gewerbewesen, sei es zum eigenen aus-gedehnteren Betriebe, oder zur höheren Leitung desselben, widmen wollen, die dazuerforderliche wissenschaftliche Vorbildung zu gewähren.

Je mehr auch in der hiesigen Stadt bei den gewerbtreibenden Ständen das Be-dürfniß einer höheren, ihrem Berufe angemessenen wissenschaftlichen Ausbildung in immerweiteren Kreisen fühlbar wurde, um so weniger zeigten sich die Gymnasien, die bisdahin die einzigen Lehranstalten waren, in denen die Jugend eine über den Elcmen-tar-Unterricht hinausgehende Bildung sich erwerben konnte, geeignet, dieses Bcdürfnißzu befriedigen. Wenn auf den Gymnasien die alte klassische Litteratur ihr Vorrecht,der Hauptgcgenstand der Jugendbildung zu sein, behauptete und behaupten mußte, soleuchtete es doch immer mehr ein, daß es für diejenigen jungen Leute, die sich nichtden Universitätsstudicn widmen wollen, weder erforderlich noch möglich sei, bis zu jenenQuellen unserer modernen Bildung zu dringen; daß es für diese vielmehr genüge undnothwendig sei, aus dem Bildungssirom der Gegenwart zu schöpfen und sich anzueig-nen, was ihnen zu ihrer allgemeinen menschlichen Ausbildung und zur Vorbereitungzu den verschiedenen Berufsarten des industriellen Lebens dienen könne. Mit anderenWorten, man erkannte, daß von dem Studium der alten Sprachen und Litteratur die