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thäters gemäß die Bestimmung zu einem Stipendien-Kapital für Studircnde, die vondem Cöllnischen Gymnasium zur Universität entlassen worden sind. Ferner bestimmteer durch testamentarische Verfügung ein Legat von 2,000 Rthlrn. zu einem Geschenkfür die ordentlichen Lehrer des Gymnasiums und die drei ältesten Hülfslehrcr, undein anderes von 2,000 Rthlrn. zu einem Fonds, dessen Zinsen jährlich bei Gelegen-heit der öffentlichen Prüfung an zwei fleißige Schüler der drei oberen Klassen als Sti-pendien verliehen werden sollten, wenn sie das Gymnasium verlassen, um sich einemGewerbe zu widmen.
Mit dem Gymnasium ist eine Communitäts-Kasse verbunden, deren zum Theilaus älteren Zeiten herstammende Einkünfte im Betrage von 372 Rthlrn. jährlich, zuSpeisegeldern und zu Unterstützungen für ärmere Schüler verwendet werden. Auch be-sitzt das Gymnasium eine besondere Lehrer-Wittwcn-Kasse, die von den Theil-nehmcrn selbst, unter Aussicht des Magistrats, verwaltet wird- Sie wurde gestiftet 1702und erneuert am 25. Mai 1829. Zur Theilnahme sind der Direktor und sämmtlicheordentliche Lehrer des Gymnasiums berechtigt und verpflichtet, und bleiben auch Teil-nehmer, wenn sie emeritirt sind. Dagegen hören die Lehrer, wenn sie das Gymnasiumverlassen, aus, Theilnehmer derselben zu sein. Das Antrittsgeld ist 10 Rthlr., der jähr-liche Beitrag 2 Rthlr.; nach dem Tode eines Theilnehmers erhalten dessen nächste Ver-wandte ein Begräbnißgeld von 100 Rthlrn., und die Wittwe eine jährliche Pensionvon 200 Rthlrn., auch beziehen, wenn keine Wittwe vorhanden, oder dieselbe nach demTode ihres Mannes verstorben ist, oder sich wieder verheirathet hat, die Kinder dieganze Wittwenpension bis zum 20sten Lebensjahre. In besonderen Fällen können nachdem Beschluß der Mitglieder den Wittwcn kleine Zulagen bewilligt, dagegen auch beiJnsusficienz der Kasse die Pensionen vermindert werden. Indessen ist der Zustand derKasse, welche jetzt ein Kapitalvermögen von 30,500 Rthlrn. besitzt, 1,502 Rthlr. jähr-liche Einnahmen, und keine Wittwe zu versorgen hat, so blühend, daß bereits der An-trag hat gemacht werden können, die Pensionen auf 300 Rthlr. zu erhöhen.
Die Frequenz und die finanziellen Verhältnisse des Cöllnischen Gymnasiums inden letzten 12 Jahren ergiebt die nachfolgende Ucbersicht:
Cöllnisches Real-Gymnasium.
ZahlderSchüler.
Ausgabe,litble.
Communal-Zuschuß.litblr.
Kapital-Vermögen.Iltlüe.
Im Jahre 1829 ....
2K0
12,57k
K,08I
13,300
- 1830 ....
320
12,197
5,13»
I »,3K2
- 1831 ....
331
13,533
5,301
1»,3K2
- 1832 ....
360
1»,1K2
5,283
1»,3K2
- 1833 ....
375
1»,5K9
5,252
1»,3K2
- 183» ....
391
15,275
5,278
1»,3«2
- - 1835 ....
»05
15,358
5,237
1»,3K2
- 183K ....
398
I »,K09
5,220
15,9K2
- 1837 ....
»29
15,300
5,282
15,9K2
1838 ....
385
1»,0»»
»,k»1
18,1K2
1839 ....
383
13,21«
»,019
18,907
- 1840 ....
379
13,3K2
»,0»3
19,91»°)
') Hierunter sind nicht begriffen die Kapital-Bestände der abgesondert verwalteten Nebcnfonds posit. a.und 6. Seite 285.