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sammcn 9,899 Rthlr. bewilligte, und dabei mir zur Bedingung machte, daß wäh-rend der Dauer dieses Zuschusses keine Verminderung der dem Gymuasio auSstädtischen Fonds gewährten Zuschüsse erfolge, daß für jede gezahlten 1,999 Rthlr.eine Freistelle, deren Vergebung von dem Königl. Finanz-Ministcrio rcssortirc, beidem Gymuasio gestiftet, und daß der Besuch des Gymnasii für diejenigen Landeökin-der, welche nicht Söhne von Berliner Einwohnern sind, nicht durch ein höheres, alsdas von letzteren zu entrichtende Schulgeld erschwert werde. Dieser Königl. Gc-schcnksfonds wird bei der Cöllnischen Gymnastal-Kasse berechnet und verwaltet, jedochsteht die Disposition über denselben nur dem jedesmaligen Ober-Bürgermeister zu.
I>. Im Jahre 1829 schenkte der Stadt-Aeltcste, Rentier Schulze, dem Gym-nasium ein Kapital von 39V Rthlrn., dessen Zinsen er sich zwar für die Zeit seinesLebens vorbehielt, die aber nach seinem Tode zur Beförderung des Unterrichts in denNaturwissenschaften verwendet werden sollen.
c. An der oben bei dem Berlinischen Gymnasium erwähnten Rcichardt'schcnStipendien-Stiftung hat das Cöllnische Gymnasium ebenfalls einen Anthcil in derArt erhalten, daß das vierte Rcichardt'schc Stipendium mit 8V Rthlrn. jährlich, inder Regel einem von diesem Gymnasium zur Universität abgehenden Schüler verliehenworden ist.
>1. Durch Vermittelung des verstorbenen Stadtraths Vetter erhielt das Gym-nasium im Jahre 1829 als Geschenk ein Kapital, das jetzt durch Zinsen-Anwachs auf997 Rthlr. sich vermehrt hat, unter dem Namen Goldschmidt-Vetter'sche Fondsbei der Gymnastal-Kasse verwaltet wird, und durch Ansammlung der Zinsen bis auf3,999 Rthlr. vermehrt werden soll, woraus dann die Zinsen als Bcihülfe für die Leh-rer des Cöllnischcn Gymnasiums zu ihrer WohnuugSmiethe verwendet werden sollen.
e. Der verstorbene Ncgicrungsrath von Bärensprung, früher Ober-Bürger-mcistcr und Gymnasiarch der Anstalt, durch dessen Vermittelung derselben meh-rere Unterstützungen zugeflossen sind, hat die ihm durch einen Wvhlthäter übcr-lassene Bestimmung über ein Geschenk von 399 Rthlrn., das sich durch spätereanderweitige Schenkungen und durch Zinsen aus 773 Rthlr. 27 Sgr. 9 Pf. ver-mehrt hat, unterm 19. August 1837 im Sinne der Wvhlthäter dahin getroffen, daßdie Zinsen von 999 Rthlrn. dem Lehrer der Chemie in den beiden oberen Klassen alsBeihülfc zur Miethc zufallen sollen, so lange derselbe in der Nähe der Anstalt wohntund das Laboratorium derselben in gutem Stande erhält. Die Zinsen der übrigen173 Rthlr. sollen kapitalistrt werden, bis wieder ävv Rthlr. daraus entstanden sind,und dann die Zinsen der 1,999 Rthlr. in der angegebenen Weise verwendet werden.Von demselben ungenannten Wvhlthäter sind durch Vermittelung des Rcgierungsrathsvon Bärensprung seit dem Jahre 1833 bisher jährlich 299 Rthlr. zur Unterstützungsolcher unbemittelter Zöglinge deS Cöllnischen Real-Gymnasiums geschenkt worden,welche die beiden oberen Klassen noch besuchen, oder den Cursus in einer von beidendurchgemacht haben und zur Universität abgehen, wenn sie in der lateinischen Sprachesowohl, als in den mathematischen und Naturwissenschaften die Zufriedenheit ihrerLehrer erworben und sich in einem der beiden letztgenannten Objecto besonders aus-gezeichnet haben.
k. Der Direktor emenws, Professor Schmidt, hat sich der Anstalt, an der er 39Jahre gearbeitet hat, auch noch in den letzten Lebensjahren, als er derselben nicht mehrangehörte, und nach seinem Tode als ein besonderer Wvhlthäter erwiesen. Im Jahre1839 verzichtete er zum Besten des Gymnasiums auf fast ein Drittel seiner Pension,und verordnete, daß daraus ein Fonds für die Anstalt gebildet werden solle. Bei sei-nem Tode betrug dieser Fonds nahe an 1,999 Rthlr., und erhielt dem Sinne des Wohl-