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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
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noch auf einem der beiden Gymnasien verbleiben muß, »nd zwar nicht früher und nichtspäter, eine Universität mit dem Zeugnisse der Reife beziehen kann.

Ueber die Wirksamkeit der so bedeutenden und für das Gymnasium überauswohlthätigen Streitschen Stiftung, deren Fonds gegenwärtig circa 200,000 Nthlr.beträgt, aus welcher theils mehrere Lehrstellen fundirt und die neun ersten Lehrstellenmit Gehaltszulagen bedacht sind, theils den Schülern der Anstalt, insbesondere den imGymnasio, in der sogenannten Communität zusammen wohnenden, Unterstützungen undStipendien gewährt, theils endlich die Bibliothek und andere Institute des Gymnasiizum Theil erhalten werden, vermögen wir nicht Bericht zu erstatten, da die Verwal-tung dieser Stiftung einem besonderen Directorio übertragen ist und mit der städtischenVerwaltung in keiner Verbindung steht.

Das Berlinische Gymnasium besitzt auch eine besondere Lehrer-Wittwen-Kasse.Dieselbe wird von den Lehrern selbst verwaltet, und steht unter der unmittelbarenAufsicht des Königlichen Schul-Collcgii der Provinz Brandenburg. Wir haben somitvon derselben keine nähere Kenntniß.

Die Frequenz und die finanziellen Verhältnisse des Gymnasii in den letzten 12 Jah-ren crgiebt die nachfolgende Uebersicht:

Berlinisches Gymnasium:

Zahlder

Schüler.

Ausgabe,litis r.

Cvmmunal-Zuschuß.

litis r.

Kapital-Vermögen.

litklr.

Im Jahre 1829

527

17,983

2,859

53,224

- 1830

515

17,801

2,994

59,837

- 1831

512

17,857

3,119

55,587

- 1832

485

19,889

3,787

52,087

- 1833

475

19,494

4,397

52,087

- 1834

521

17,344

4,119

52,087

- - 1835

557

17,984

4,128

52,987

- 1839

573

17,347

3,975

53,200

- - 1837

597

17,035

2,108

53,300

1838

520

19,794

3,108

53,825

- 1839

481

15,819

3,108

53,825

- 1840

409

15,285

2,950

53,525

2) Das Friedrichs-Werdersche Gymnasium, früher in der Oberwasser-straßc Nr. 10., erhielt zu Ostern 1825 sein jetziges Lokal in den Hintergebäuden undeinem Theile des Vorderhauses des sogenannten Fürstenhauses sKurstraße Nr. 52.j,welches die Commune im Jahre 1825 von dem Königl. Kriegs-Ministerio angekauftund in den Jahren 1824 und 1825 hatte ausbauen lassen. Im Jahre 1829 hattedas Gymnasium in 7 Klassen 241 Schüler, erhielt mit dem Beginn des Jahres 1835,da die Frequenz dies nöthig machte, eine neue Klasse und zählte am Schlüsse desJahreS 1840 in 8 Klassen 358 Schüler, welche von 13 ordentlichen, 2 Lehrern derKünste und 0 außerordentlichen Lehrern und Schulamts-Candidatcn, zusammen von 21Lehrern unterrichtet wurden. Die Leitung der Anstalt, welche vom Oktober 1828 bisEnde 1837 der Ile. Nibbeck geführt hatte, wurde nach der Berufung des 1>r. Rib-