239
uung und des freien Holzes zu Theil wurde, indem ihm als Todteugräber Nock) an-dere Einnahmen zufielen.
Da nunmehr der Armen-Kirchhof geschlossen worden ist, so wird Hinsichts derBeaufsichtigung der Hospitalitinnen eine andere angemessene Einrichtung getroffenwerden, worüber jedoch die Verhandlungen noch schweben.
Bei dem Kapital-Vermögen des Hospitals, welches Anfangs 1830: 223 Rthlr.betrug, hat Zugang stattgefunden bis ult. Dezember 1839:durch Zins - Ablösungs - Kapitalien und für eine vom
Armen-Kirchhofe verkaufte Baustelle 1,173 Nthlr. — Sgr. — Pf.
durch das Grummsche Legat 200 - - - — .
und durch Eintrittsgelder 114 - 2V - - -
1,489 Nthlr. 20 Sgr. - Pf.
Im Jahre 1840 treten hinzu:für eine verkaufte Stelle zur Vergrößerung des Hof-raums eines Schulhauscs 1,441 Rthlr. 27 Sgr. 0 Pf.durch Kapitalien-Umsatz 10 - 4 - — -
1,432 - 1 . 0 .
Summa Zugang . . . 2,941 Rthlr. 27 Sgr. 0 Pf.wonach das Kapital-Vermögen sich gegenwärtig auf 3,106 Nthlr. 27 Sgr. 0 Pf. be-lüuft, von welchem die Anstalt die jährlichen Zinsen vollständig bezieht, da von deneingezahlten Eintrittsgeldern keine Zinsen mehr an Hospitalitinnen gezahlt werden,indem die betreffenden Personen verstorben sind.
Aus der unter e. beigefügten Uebersicht ergeben sich die Einnahmen und Ausga-ben dieser kleinen Anstalt während der 11 Jahre vom I. Januar 1830 bis 31. De-zember 1840.
Die Grundzinsen kommen auf von Baustellen, die vor vielen Jahren von demArmen-Kirchhofe abgezweigt und gegen Zins-Entrichtung veräußert worden sind- Je-doch hat erst unter städtischer Verwaltung durch sorgfältige Ermittelungen diese Grund-zinS-Angclegenheit eine befriedigende Erledigung gefunden, und daher ist es auch ge-kommen, daß die Einnahme erst allmählig ihre gegenwärtige Höhe erreicht hat- AnVermächtnissen ist nur das vorerwähnte Grummsche Legat von 200 Rthlrn. demHospitale im Jahre 1830 mit der pünktlich befolgten Bestimmung, die davon einge-henden Zinsen jährlich an die Hospitalitinnen zu vcrtheileu, anheimgefallen. Auch dieEintrittsgelder haben keinen besonderen Ertrag gewährt, da das Hospital, der un-freundlichen Lokalität wegen, wenig ansprechend und die bisherige Benutzung des Ar-men-Kirchhofs für viele Personen abschreckend war, so daß nur die allerärmsten Per-sonen zu diesem Asyle nothgedrungen ihre Zuflucht nehmen. Die Kirchhofs-Revenücnfallen nach Schließung des Begräbnißplatzcs für die Folge aus.
Durchschnittlich wurden im Koppeschen Hospital jährlich 20 Personen verpflegt.