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spitale anheimfallende Zins-Einnahme vom 1. Januar 1850 an, sich mir auf 138 Rthlr.
Die Nachwcisuna U. enthält die specielle Berechnung der Einnahmen und AuS-
Zplctthause in dem letzten Dccenm'o nur das Grummschemit 200 Rthlrn. anheimgefallen, wovon die Zinsen in eben der Art an die Hospita-litinnen verthcilt werden, wie von dem Legat desselben Erblassers bei dem Dorothccn-Hospital.
Bei den Ausgaben, und zwar bei der Position, Gehalt und Remuneration wirdals Erläuterung nur zu bemerken sein, daß die Remuneration, welche der ehemaligeRcndant jährlich mit 3 Rthlrn. als eine Entschädigung für Schreibmaterialien bezog,mit dem Jahre 1837 aufgehört hat, und nur das Gehalt der Hausmutter .mit 2-5 Rthlrn,jährlich seit dieser Zeit bei diesem Titel zu zahlen übrig bleibt.
Im Splctthause befanden sich jährlich durchschnittlich 23 Frauen.
Auch über die Entstehung dieses Hospitals fehlen bestimmte Nachrichten. Es ist,wie sich aus der Bezeichnung einer daselbst noch vorhandenen alten Wetterfahne schlie-ßen läßt, muthmaßlich im Jahre 1708 erbaut worden, und unter dem Namen desThürmchcns bekannt, da es ehemals mit einem Thurme versehen war. Wahrschein-lich ist es durch den Nathmann und Stadtwachtmcistcr Koppe, welcher der hiesigenArmen-Verwaltung den hinter dem Hospitale belegenen, seit dem Anfange diesesJahres geschlossenen Armen-Kirchhof geschenkt hat, erbaut worden, da in den Armen-kassen-Rechnungen keine Ausgaben für den Bau oder die Acquisition dieses Hausesvorkommen, bei demselben sich auch das Koppcsche Familien-Gewölbe und Erbbegräb-nis befindet, und das Haus das Koppesche genannt wird. Anfänglich war diesesHaus für den Todtengräber bestimmt. Erst im Jahre 1739 wurden arme Leutedarin untergebracht. Späterhin ist es ein Hospital für alte Personen weiblichen Ge-schlechts geworden.
Schon bei Ucbcrnahme Seitens der Stadt war es für 21 Hospitalitinnen einge-richtet, die jedoch ziemlich beschränkt in Ansehung des Raumes in 3 Stuben wohnen,und täglich jede 1 Sgr. 3 Pf. Unterstützung erhalten. Außerdem wird unter die Ho-spitalitinnen jährlich verthcilt:
a. von einem alten Wundcrschen Vermächtnisse aus der Marien- und Nicolai-Kir chen-Kasse eine kleine Unterstützung, welche sich jedoch für Jede nur auf etwa 7bis 8 Sgr. bcläust;
I>. aus den Accise-Bonifications-Geldern von 13 Rthlrn. 1k Sgr. 3 Pf. den betreffen-den Antheil nach Abzug von 3 Rthlrn. 1 Sgr. 3 Pf., die dem Hausvater gebühren; °)c. aus dem Obermannschen Vermächtnisse von 100 Rthlrn. die Zinsen von4 Rthlrn. jährlich; und
ü. aus dem, dem Hospitale im Jahre 1830 anheimgefallenen Grummschen Ver-mächtnisse der 200 Rthlr. die Zinsen von 8 Rthlrn. jährlich.
Ucbcr diese Hospitalitinnen führte stets und bis ans die neueste Zeit der Todten-gräber des Armen-Kirchhofes als Hausvater die specielle Aufsicht, wofür demselbenjedoch keine besondere Remuneration, sondern nur das Emolument der freien Woh-
°) Die Positionen a. und ii. laufen nicht durch die Rechnung des Hospitals.
belauft.
v Das Koppesche Hospital.