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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
Entstehung
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Einnahme nnd Ausgabe.

Der sab I. beigefügte Rechuuugö-Ertract zeigt die in den letzten ll Jahren vor-gekommenen Einnahmen und Ausgaben. Wir lassen hier die Erläuterungen zu den-jenigen Titeln folgen, bei denen solche nöthig sein möchten.

Einnahme.

Xü Tit. I. An Zinsen. Da, wie schon in den vorhergegangenen Abschnittenbemerkt worden, die Haupt-Armenkasse sämmtliche Kapitalien der Institute verwaltet,und die Zinsen bei dem Zuschuß mit verrechnet, so ist hier nichts ausgeworfen. Zurbesseren Ucbersicht sind sie unter IX. b. vom eigentlichen Zuschuß getrennt aufgeführt.

Xü Tit. II. -Eintrittsgeld. Dies ist nur eine zufällige Einnahme, weil es sichin einzelnen Fällen wohl trifft, daß eine aufzunehmende Person zum Besitz einer klei-nen Summe gelangt ist, welche sie doch bald verzehren und hinterher der Communezur Last fallen würde.

Diese wird dann als ein Eintrittsgeld angenommen und zu den allgemeinen Be-dürfnissen verwendet.

M Tit. III. Kostgeld. Dies ist keineswegs eine Bedingung der Ausnahme; cSgeht bloß für solche Hospitaliten ein, deren Freunde oder Verwandte sich willig findenlassen, zu zahlen. Was das Jahr 1839 betrifft, so ist die Zahlung für 24 Personenerfolgt.

Xä Tit. IV. Begräbnißgelder. Ein großer Theil der Hospitaliten ist beiden hiesigen Sterbe-Kassen interessirt, daher das Begräbnißgeld bei entstehenden To-desfällen von der Anstalt erhoben und dafür ein anständiges Begräbniß besorgt wird.

Xü Tit. VI. Auctionsgelder. Wie vorher schon bemerkt ist, liegt es derAdministration ob, den Mobiliar-Nachlaß der verstorbenen Stadt-Armen einstweilenaufzubewahren. Zu bestimmten Zeiten wird alsdann Auction gehalten, und was dafüran Geldc einkommt, ist unter diesem Titel bis zum Jahre 1832 berechnet worden.

Der in den folgenden Jahren eingekommene Erlös ist bei der Haupt-Armenkasseberechnet, nzxil wir dies passender befunden haben, damit an einem Orte ersichtlich sei,wie hoch sich das, was aus dem Nachlaß der verstorbenen Armen überhaupt gewonnenwird, im ganzen Umfange stellt.

Xü Tit. VII. Vermächtnisse. Würden an sich ganz unbedeutend sein, wennnicht alljährlich diejenigen 190 Rthlr., welche aus dem Legat des verstorbenen RentiersWesenberg den 23 (vom Tage der Reception an gerechnet) ältesten Hospitalitenä 10 Sgr. in monatlichen Raten gezahlt werden, hier zur Einnahme kämen. Jedoch istim Jahre 1836 noch ein Legat des Abbe Perreau von 130 Rthlrn. eingegangen.

Xü Tit. VIII. Insgemein. Daß dieser Titel namentlich im Jahre 1839 umein paar Hundert Thaler höher ist als in den vorhergegangenen, rührt von einer ausdem Nachlaß einer verstorbenen Hospitalitin eingegangenen Summe von außerhalb her.

Xü Tit. X. Zuschuß aus der Haupt-Armenkasse. Dieser ist sich, mitAusnahme deZ Jahres 1831, wo die Cholera-Maaßregcln und der bedeutende Neubauansehnliche Kosten verursachten, ziemlich gleich geblieben.