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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
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lang, 281" tief, an einer Seite 2 Etagen und an der andern Seite 3 Etagen hoch,und im Jahre 1832 das Quccrgebäudc, in nmöw 111^ 10" lang, 37" tief, 2 Etagenund 1 Dach-Etage hoch, zu Sälen und Zimmern, einem großen Waschhausc :c> für dasArbeitshaus ausgebaut und haben diese Bauten

im Jahre 1828 3,837 Nthlr.

im Jahre 1832 9,317 Nthlr.

gekostet.

Diese Erweiterungen haben es möglich gemacht, für die Kinder und die Hospi-talitcn dieser Anstalt besondere Wohn- und Hofräume zu beschaffen und auch eine voll-ständigere. Trennung der Geschlechter zu bewirken.

Im Jahre 1833 ist eine Tretmühle mit einem Gange für die Summe von2,388 Nthlr., und im Jahre 18f4 ein 2ter Gang in derselben für 189 Nthlr.erbaut. Auch wurde ein sogenannter Brennofen zur Reinigung der Kleiderneu-, und die Küche umgebaut.

In diese Gebäude können circa 1000 Personen aufgenommen werden.

1.3 >12. Von dem vormals Wcidingcrschcn Grundstück, Alcranderstraße Nr. I-bis 1-, wurden die Gebäude sab 1. 2. und 3. zur Errichtung und resp. Erbauung desKönigöstädtischcn Theaters gekauft, die Stadt aber kaufte das Vorderhaus »u!> 1. miteinem Seitengebäude und einem Quccrgebäudc im Jahre 1823 für 22,000 Nthlr.

Das Terrain des damals eingeengten Königsgrabens hinter dem Queergcbäudcdes Grundstücks, welches 100 ^Ruthen 21 HZ Fuß enthält, acquirirtc die Com-mune. Das Kaufgeld hierfür war pro ssMuthc zu 30 Nthlr. berechnet; jedoch wur-den von dem Kanfgclde die Kosten der ersten Anlage einer hölzernen Schälung undeines Kanals abgerechnet, so daß nur an baarcm Gelde 3,700 Nthlr. dafür bezahltwurden.

Die Hintergebäude und das neu acquirirtc Terrain sind zum Arbcitshausc ge-nutzt und ausgebaut, wie »3 -11. bemerkt worden.

Das Vorderhaus hat im Jahre 1832 einstweilen zum Schuldgcfänguiß ein-gerichtet werden müssen, weil die Stadtvoigtei nicht Raum genug gewährte,und das Schuldgcfänguiß in derselben zu Kriminalgefängnissen genutzt werdenmußte; die Kosten haben 101 Nthlr. betragen. Diese Bcnutzungsart findetauch.noch jetzt statt.

.13 13. Das sogenannte Neue Hospital in der Wallstraßc Nr. 33., auf wel-chem Grundstück im Jahre 1719 die erste Splittgerbcrsche Zuckcrsiederei erbaut wurde,späterhin aber das Tabacks-Magazin ctablirt war, ist im Jahre 1798 von Sr. Ma-jestät dem Könige Friedrich Wilhelm >11. erkauft und das jetzt darin befindliche Hospi-tal für die früher in der Charit« befindlichen Hospitalitcn, und für Verarmte derStadtbewohner eingerichtet. Im Jahre 1822 sind sehr bedeutende Ausbesserungenvorgenommen.

Im Jahre 1831 brannte ein Thcil des Seitengebäudes neben dem Gartender Freimaurer-Loge ab, und es wurde bei der Wiederherstellung des Brand-schadcns zugleich aus diesen Theil eine zweite Etage, 03" iu m«3io lang,17f/ tief, aufgesetzt. Dieser Bau hat 2,331 Nthlr. gekostet.

Im Jahre 1833 wurde versuchsweise ein ccmcntirtcr Brunnen angefertigt,der die bedeutende Summe von 980 Nthlr. kostete, ohne den Zweck zu er-reichen, Trinkwasser zu erhalten.

Im Jahre 18^r sind circa 200 Nthlr. für die Abänderungen, welche der