gcns zu einer Wohnung eingerichtet ist, die früher als Dienstwohnung vom Contro-lcur der Kämmerci bewohnt wurde, jetzt aber zu 93 Nthlr. vermiethet ist.
In dem Jahre 1828 ist ein Bau am Dache und an den Wänden zur Abwen-dung der Feuchtigkeit vorgenommen und hat die Arbeit 130 Nthlr. gekostet.
Im Jahre 1832 ist das Haus abgeputzt und noch sonst für die Summe von00 Nthlr. rcstaurirt worden.
.4ä IS. Das sogenannte Knnstpfcifer-Haus am Nicolai-Kirchhof Nr. 1-1., istein altes baufälliges Gebäude, welches zum Thcil der Commune, zum Thcil derNieolai-Kirche gehört und vermiethet ist.
^>1 16. u. 17. Die Scharren am Ende der Tanbenstraße Nr. 23., zunächst demHausvoigtciplatze, sind den Schlächtern, die früher in Buden auf dem Gensdarmcn-Markte feilhielten, im Jahre 1790 als Entschädigung und als Erbzins-Grundstückeder Kämmerci überlassen.
Von diesen sind etwa seit 10 Jahren die Scharren «ob Nr. 1. 3. -1. 3. 0. 7.8. 14. 13. 17. 18. 21. 22. 9. 11. IL. und 20. als Eigcnthum von der Commune er-worben und demnächst vermiethet. Es gehen jetzt jährlich 107 Nthlr. an Miethe ein.In den Jahren 1829 bis 1839 sind daran einige nicht unbedeutende Repa-raturen vorgenommen. Die sub Nr. 21. u. 22. etäblirt gewesenen Schar-ren sind 1838 mit dem Haufe Taubenstraße Nr. 23., in welchem außerdemdie 0 Scharren Nr. 23. bis 28. belegen waren, verkauft worden.
L.1 18. Das Schlachthaus in der Schlachthausgasse an der Spree, bei derDorotheenstraße, wird jetzt gar nicht benutzt und bald abgetragen werde».
Nach früheren polizeilichen Vorschriften sollte alles Rindvieh in öffentlichenSchlachthäusern, unter polizeilicher Aufsicht geschlachtet werden. Es bestanden dazuaußer dem vorgedachten Schlachthause, welches im Jahre 1730 erbaut ist, noch 2Schlachthäuser, und zwar:
») neben der Waiscnbriicke an der Spree, im Jahre 1727 wieder erbaut,b) in der Paddengasse, im Jahre 1730 erbaut.
In jedem derselben war ein Schaumeister angestellt und mußte für jedes StückRindvieh 1^ Gr. Schlachtgeld zur Unterhaltung der Schlachthäuser bezahlt werden.Diese Verpflichtung, in den Schlachthäusern zu schlachten, hörte nach und nach ans,so daß zuerst das Schlachthaus an der Waisenbrücke im Jahre 1810 unter der Be-dingung der Abtragung, und demnächst das Schlachthaus in der Paddengassc, im Jahre1819, in ähnlicher Art verkauft und abgetragen wurden, und jetzt auch das noch vor-handene entbehrlich ist. Der sogenannte Schlachtgroschen wird nicht mehr gezahlt undsind auch keine Schaumeister mehr angestellt.
Das noch vorhandene Schlachthaus ist in den Jahren 1817 und 1818 statteines alten, daselbst neu erbaut und hat 4,180 Nthlr. gekostet.
In den Jahren 1829 bis 1839 sind keine bedeutende Reparaturen vorgenommen.
19. Das Grundstück in der Luisenstraße Nr. 32. ist im Jahre 1831 zurBenutzung als Cholera-Lazareth für 34,000 Nthlr. gekauft.
Um es nach dem Aufhören der Cholera zur wohnlichen Nutzung wieder herzu-stellen, sind im Jahre 1833: 1,224 Nthlr. und auch in den späteren Jahren nichtunbedeutende Summen verwendet, namentlich im Jahre 1837, in welchem einAnbau zu einem Stallgebäude mit einer Kutscherstube, 2N lang, IN tief, eine