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b) ans einem Seitengebäude, 13z ^ lang, 22 s/ tief, 4 Etagen hoch, mit ge-wölbten Kellern und einseitigem Ziegeldachc;
c) aus einer Galleric von Eisen, zur Communication mit dem GefänglichNr. 1-, 13^ lang, 9^ breit.
Diese Bantcn, welche in den Jahren 1832 und 1833 bewirkt sind, und dieReparatur und Umänderung des vorderen alten Seitengebäudes haben 21,330Nthlr. gekostet.
Das Vorderhaus und ein Thcil des vorderen Seitenflügels ist vermicthet undgewährt jetzt einen Miethsbctrag von 1,301 Rthlr. 19 Sgr. °)
1V. Das Berlinische Probstei-Gebäude in der Probstgasse Nr. 7., ist einaltes Gebäude von Fachwerk, dessen Ursprung unbekannt ist. Seit länger als 30 Jah-ren ist es von den Pröbstcn nicht mehr bewohnt worden. In den Jahren 1807 bisEnde 1838 wurde es von der Luisenstistung unentgeldlich benutzt und von dieser inbaulicher Hinsicht unterhalten,
so daß in den Jahren 1829 bis 1839 dafür nichts verausgabt worden ist.
ll. Das Cöllnische Probstei-Gebäude in der Brüdcrstraße Nr. 10.
Dasselbe ist im Jahre 1737 auf Königlichen Befehl vom Staats-Ministcr vonHappe gekaust, nachdem im Jahre 1028 dem Grafen von Schwarzenberg, dem anchdas alte Kammcrgcrichts-Gebäude in der Brüderstraße gehörte, die ältere Probstciüberlassen werden mußte, und späterhin dazu auch ein anderes Grundstück crkanft war.
In den Jahren >803 und 1800 und zum Theil im Jahre 1808 sind zur In-standsetzung des Gebäudes 1,791 Nthlr. verwandt.
In den Jahren 1829 bis 1839 sind hier keine bedeutende Bauarbeiten nö-thig gewesen.
-Vü 12. Das daran grenzende ehemalige Cantorats-Gcbäudc, auf dem Franzö-sischen Hofe, an der Fricdrichsgracht Nr. 00.
Das Gebäude steht in sofern mit dem Probstei-Gebäude in Verbindung, alsbeide Grundstücke durch keine Brandmauer getrennt sind, und in den beiden Etagendie Begrenzungen verschiedenartig sind, so daß in der unteren das crstcrc weiter nachdem zweiten hercintritt.
Dies Grundstück ist vermicthet, und kann und wird hoffentlich bald verkauft werden.In den Jahren 1829 bis 1839 sind keine bedeutende Bauarbeiten vorgekommen.
M 13. Das Stadtdicncrhaus hinter Königs-Mauer Nr. 32. u. 33., ist einThcil des vormaligen Kalandshofs (siehe aü 8.) und beim Verkauf desselben im Jahre1798, zu welcher Zeit die Gebäude an der Klostcrstraße für 9,010 Nthlr. verkauft sind,rcservirt und zu 0 Dienstwohnungen für 0 Diener des Magistrats, und zu 3 Dienst-wohnungen für 3 Diener des Stadtgerichts eingerichtet und genutzt.
In den Jahren 1829 bis 1839 sind bedeutende Bauarbeiten nicht vorgekommen.
L-ü 11. Das Spritzenhaus in der Heiligen Geist-Gasse Nr. 11. ist ein altes,im Jahre 1700 vom Magistrat erbautes, massives Gebäude mit einem Erkner, dessenunterer Raum großenthcils zu einem Spritzenhause für 3 Stadt-Spritzen und übri-
') In den Jahren 1830 und 1831 ist vom FiScuS das Grundstück Nr. 3. für das Criminal-Gcricht hergegeben,und dasselbe dazu und zu Gefängnifz-Zwecken eingerichtet. Die administrative Verwaltung der Gebäude a<1 8. und 9.ressortirt von der Deputation zur Verwaltung des Stadtvoigtei-GefängnisscS.