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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
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XI>

Nach diesen Haupt-Gegenständen Städtischer Verwaltung würden nun iwchfolgende Nebenzweige derselben Erwähnung verdienen:

XIV. Gesinde-Belohnnngs- und Unterstützungs-Angelegenheit.Der Fonds dieser Verwaltungs-Abtheilung, über den sich Beilage ?. näherausspricht, bestand 1840 aus 24,245 Nthlr.

Die jährliche Einnahme vermehrte sich von 3,700 Rthlrn. im Jahre 1827,in welchem Jahre dies Institut ins Leben trat, auf 0,700 - - - 1840-Die Ausgaben variirten nach dem jedesmal statutenmäßig zu verwendendenTheile der Einnahme; so auch die Zahl der Prämien und Unterstützungs-Em-pfänger.

Zusammen sind in den Jahren von 1830 bis 1840 incl., 1,143 Dienst-boten mit Prämien bedacht worden. Unterstützungen erhielten im Jahre 184054 Personen.

Die Zahl der geringsten Dienstjahre, die ein Dienstbote bei einer und der-selben Herrschaft gewesen sein mußte, um Anspruch auf die Prämie von 40 Rthlrn.zu haben, war 1830: 21, 1840: 14 Jahre.

XV. Hundesteuer.

(Beilage H.)

v./ Die Einnahme aus der Hundesteuer ist zur theilweisen Entschädigung der/ Haus-Eigenthümer für die Trottoirlegung bestimmt.

Sie betrug 1830: 8,018 Rthlr., nahm ab bis 1834, wo sie nur 5,302 Nthlr.einbrachte, und stieg dann wieder, so daß sie 1840: 0,100 Nthlr. Netto-Ein-nahme gewährte, also noch 500 Nthlr. mehr, als bei ihrem Beginn.

Interessant ist die Wirkung der Hundesteuer auf die Verhütung der Un-glücksfälle durch den Biß toller Hunde; während 1827 noch 28 und 182024 solcher Unglücksfälle vorkamen, auch 1828 noch 45 wuthkranke Hunde zurThierarzncischule geliefert wurden, war 1830 kein einziger Unglücksfall dieserArt zur Kenntniß des Königlichen Polizei-Präsidii gekommen, auch kein toller, Hund zur Thierarzneischule abgeliefert worden.

In dem Zeitraum von 18^ sind nur 1830: 7 Fälle, und 1837: 4 Fällevorgekommen, in denen Personen von tollen Hunden gebissen worden sind.

In Verbindung mit der Hundesteuer steht

XVI. die Trottoir-Angelegenheit.

Der anliegende Bericht (Beilage II.) spricht sich hierüber näher aus. Haupt-sächlich geht aus demselben hervor, daß bis Ende 1840: 18,811 Ruthen, also

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