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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
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Die Communal-Behörden überwiesen dieses Geschenk zur Dotation eines sürwürdige, aber bedürftige alte Bürger der Stadt zu errichtenden, nach dem NamenSr. Majestät des Kaisers zu benennenden Bürger-Hospitals.

Allerhöchstdieselbcn schenkten später zum Bau des Hospitals noch 1,000 Du-katen, so wie Se. Majestät der Hochselige König das Hospital mit 3,000 Nthlr.dotirte, und Se. Kaiserliche Hoheit der Thronsolger von Nußland ebenfalls125 Stück Dukaten schenkten.

Die Städtische Commune bewilligte:

1) die Baustelle,

2) die Baukosten im Betrage von 25,000 Nthlr.

3) den erforderlichen Kalk und die Kalksteine zum Werth von . 2,343 -

zusammen . . . 27,343 Nthlr.und zur dauernden Dotation, außer jenem Geschenke von 5,000 Stück Du-katen,

4) die freiwilligen Gaben, welche die angehenden Bürger, bei Gelegenheit derGewinnung des Bürgerrechts, sür die Armen spenden.

Aus den solchergestalt und von verschiedenen andern Wohlthätern dem Ho-shital überwiesenen und nicht zum Bau verwendeten Geldern ist bereits ein Ka-pital-Fond von 38,225 Nthlrn. gesammelt worden.

Das Hospital soll 100 betagten Bürgern, deren Kräfte nicht mehr zu ihrerErnährung hinreichen, einen paßlichen Aufenthaltsort gewähren.

Außer der Wohnung (je 2 in einem Zimmer), Heizung und Bettwäsche, solljeder derselben eine monatliche Unterstützung von 5 Nthlrn. erhalten. Vorläufigreichen die Mittel zur Aufnahme von 00 Hospitalitcn aus.

Das schöne Gebäude dieses Hospitals, unter den Frankfurter Linden, istunter der Leitung des Stadt-Baurathö Langerhans im edelsten Styl auf-geführt; die Einweihungsfeier hat am 2. November 1839, als am Tage der300jährigen Feier der Einführung der Reformation, in dem Betsaal der An-stalt stattgefunden.

In diesem Betsaal wird die kirchliche Andacht sonntäglich von den Geist-lichen der St. Georgen-Kirche verrichtet.

2) Die Gründung der mit einander verbundenen Hospitäler zum HeiligenGeist und St. Georg fällt in die Mitte des I3ten Jahrhunderts; das eigent-liche Stistungsjahr ist unbekannt; mit jedem Hospital war eine Kapelle vereinigt. *)Sie sind bestimmt, 50 bis 00 Hospitaliten beiderlei Geschlechts, gegen ein nach

°) Die ehemalige Kapelle für das Heilige-Geist-Hospital ist die gegenwärtige Heilige-Gcist-Kirche.