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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
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Schuld-Gefangene wurden eingebracht in den 9 Jahren von 1832 bis 1840im Durchschnitt jährlich 081 oder etwa alle 4 Tage 7. Es wurden verpflegtaus den Alimenten-Bciträgen der Gläubiger im Durchschnitt täglich 33; selbstverpflegten sich im Durchschnitt täglich 7.

X. Armenwesen.

Es folgt (Beilage N.) der ausführliche Bericht der Armen-Direktion überden verflossenen 12jährigen Zeitraum von 1829 bis 1840, nebst den Berichtenüber die unter dieser Vcrwaltungö-Behörde stehenden Institute.

59 Armen-Kommissionen besorgen, unter Leitung der Armen-Direktion, dieallgemeine Armenpflege. Sie besitzen ihre besondere Geschäfts-Jnstruction; ihreVorsteher versammeln sich von Zeit zu Zeit unter einem Vorsitzenden zur Be-rathung über die wichtigsten Gegenstände der Armenpflege.

Die Ausgaben für das Armcnwesen betrugen 1829 (ohne die Armenschulcn,die seit 1838 von dem Armenwesen getrennt sind) in runder Summe

224,300 Rthlr.

1840 betrugen sie laut Ertrakt 323,830 Rthlr.

ab: Charitükosten, die >no 1840 weniger betrugen 2,130

321,700 -

. also meh r 97,400 Rthlr.Rechnet man ab von obigen 321,700 Rthlr.

1) die früher nicht gehabte Durchschnittssumme für Charitö-kosten 15,200 Rthlr.

2) die dem Waisenhause allein durch die Cholera-Epidemie, durch den Zuwachs von Kindern,erwachsene Mehr-Ausgabe (s. weiter unten) 1 9,100 -

34,300 -

so würden an gewöhnlichen Ausgaben nur bleiben 287,400 Rthlr.

Im Verhältnis) zur Bevölkerung hätten gegen früher nur

ausgegeben werden sollen 284,200 -

es ist also mehr ausgegeben worden die bei einer so ausgedehn-ten Verwaltung wohl nicht in Betracht kommende Summe von 3,200 Rthlr.Berücksichtigt man dagegen die wesentliche Verbesserung der Institute, die ver-besserte Armen-Krankenpflege und die Verbesserung der Armenpflege überhaupt,so springt in die Augen, daß in Bezug auf die Zahl der Armen nicht unbedeutendweniger verausgabt worden.

Dies zeigt sich auch bei Betrachtung der Zahl der Almosen-Empfänger.