Druckschrift 
Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
Entstehung
Seite
XII
Einzelbild herunterladen
 

XII

o) in Vorschüssen für das Königliche Nationaltheater und in Zinsen,ä) in entbehrten Zuschüssen aus Staatskassen,

<z) in dem entbehrten Mehr-Ertrag des zur Deckung eines Zuschusses für dieCommune bewilligten Zuschlags zur Accise, über den davon an die Communegezahlten monatlichen Betrag, undk) in den Ansprüchen für Verpflegung feindlicher Kavallerie w.,

wofür zusammen die Stadt 1,938,391 Nthlr.

und außerdem für entzogene Einlagegcfälle und Bierziesc pro

18^? liquidirte 187,293 -

Auch machte dieselbe noch Anspruch auf die Bezahlung der

von ihr zur Deckung der französischen Kriegs--Contributionaußer den Natural-Licferungen baar angeliehenen Summe von 1,299,341 -weil ihr eine Beihülfe zur Bezahlung der Schulden, die sie zur Abführung derKriegs-Contribution würde machen müssen, Allerhöchsten Orts zugesichert war.

Von den ersteren erkannte der Staat mit Hinzurechnung der außer den1 ,983,391 Rthlrn. liquidirten Einlagegefällen und Bierziese nur circa 999,999 Nthlr.an; den Anspruch auf Bezahlung des ganzen Betrages der zur Deckung derKriegs-Contribution aufgenommenen Schulden wies er aber zurück.

Der Staat machte an Gegenforderungen geltend:u) für seinerseits bezahlte Schulden der Stadt,l>) für Vorschüsse zur Zinszahlung von Stadt-Obligationen,o) für eingelöste Stadtschuldscheine,cl) für unverzinsliche Vorschüsse,

«) für Bestände der Königlichen Kassen, welche ans die von der Stadt ausge-schriebene Kriegs-Contribution vom Feinde mit Beschlag belegt worden waren,k) für nicht abgelieferte Kantonfreiheits-Gelder,

K) für Einrichtung eines Vormundschafts-Gerichts,

Ii) für rückständige Stempel-Gebühren auf Stadt-Obligationen :c.,und liquidirte dafür zusammen 1,311,393 Nthlr., so daß nach Abzug von obigen999,999 Nthlrn. der Staat noch einen Anspruch von rot. 799,999 Rthlrn. erhob.Ein Königlicher Kommissariuö wurde abgeordnet, um deshalb mit der Stadt zuunterhandeln, und in mehrfachen Konferenzen wurden die Forderungen deS Staats

auf 1,319,984 Nthlr.

und der Betrag dessen, was die Stadt, abgesehen von der ver-sprochenen Beihülfe zur Bezahlung ihrer Kriegs-Contributions-schüld, sonst noch, incl. der Rückstände der Einlagegefälle und

Bierziese, zu fordern hatte, auf 795,341 -

festgesetzt, wonach also noch circa 995,343 Nthlr.