IX
Diese Steuer basirt sich aus das Gesetz vom 30. Mai 1820 und auf dasMinisteriell-Nescript vom 21. November 1820, durch welche der Commune zurAbtragung ihrer Schuldenlast ein Zuschlag von 50 pCt. zur Mahl- und Schlacht-stcuer bewilligt wurde.
Der Communal-Zu-
schlag milhin:
Sxr.
IN.
8
I'k.
Die Mahlsteuer beträgt:
pro Ceutncr:
1) von Waizen zu Mehl
—
20
—
—
10
—
2) von Roggen und Gerste und anderen Hülsenfrüchten
—
S
—
—
2
0
Die Eingangssteuer beträgt:
pro Centner:
3) von Kraftmehl, Stärke, Puder, Graupe, Gries und
'
Grütze:
») aus Waizen
1
10
—
—
20
—
b) aus anderem Getreide
—
10
—
—
S
—
i) von Mehl:
a) aus Waizen
—
20
8
—
13
Ä
b) aus anderem Getreide
—
0
8
—
3
S) von Schroot und Backwerk aller Art:
a) aus Waizen
—
20
—
—
10
—
b) ans anderem Getreide
—
S
—
—
2
0
0) von Fleisch und Fettwaaren
1
10
—
—
20
—
Die Schlachtsteuer beträgt:
pro Centner:
7) von Jungvieh
1
—
—
—
IS
—
8) Nach dem Stücksatz berechnet, werden dem-
gemäß für die einzelnen Stücke Schlachtvieh über-
haupt an Steuer gezahlt:
pro
Stück:
a) pro Ochse und Stier
8
7
VI
b) - Kuh und Ferse
S
7
0
o) - Kalb
0
-I) - Hammel, Schaaf, Ziege
10
8i
mcl. Communal-
e) - Lamm
II
3/
Zuschlag von
k) - Schwein seit Z. Decembcr 1830
2
7
ll
S0 PCt.
(früher nur Ii Rthlr.)
g) - Ferkel
—
10
11/
Außerdem ist der Commune, mittelst Kabinets-Ordre vom 22. Deccm-ber 1820, ein Zuschlag zu der Brau-Malz-Stcuer von 23 PCt. bewil-ligt; diese Steuer beträgt pro Centner Brau-Malz 20 Sgr., und der Zuschlagder Commune mithin 3 Sgr.
Der Staat berechnet eine Tantieme von 2 PCt. für die Einziehung, welchebei Einzahlung des Communal-Antheils zur Stadt-Kasse von der Steuer-Kassevorweg gekürzt wird.