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gnsins sich der Zlcpublik gänzlich ocmächu'gt haltt, so trieb ihn sein eigenes Interesse dazu, die Orb.-innig herzustellen, und solchermaßen das Behcrrschtwcrdcn von einem Einzigen als einen glücklichenZustand erscheinen zu machen (S. uz).
Das Streben eines Mannes oder einer Parthey nach der Alleinherrschaft in einemfrcyen Staate ist allemal weit drückender, als die schon einmal erreichte und wohl consoli-dirte Alleinherrschaft. Dorr handelt es sich nm Einrichtung einer neuen Sache, wogegensich die von hohem Gefühle der Frcyhcit begeisterte Nation sträubt; dort muffen demnachzur Erreichung des Endzweckes Maaßrcgeiu ergriffen werden, welche, indem sie Furchtund Schrecken verbreiten, und durchs Trennung in Partheyen die Einheit in der Gegenwehrunmöglich inachen, alle Wirksamkeit jenes Straubens vereiteln. Hier hingegen handelt essich bloß darum, eine schon bestehende Sache zu erhalten, und dazu sind gewöhnlichMilde und Nachgiebigkeit die besten Mittel, wenn nur jene nicht so weit gehen, daßman sich die Zügel ans den Händen winden laßt.
H. züS. Jene, welche (nachdem Augustus die Oberherrschast erlangt hatte) Feldherrnstcllcn becgleiteten, wagten es nicht, allzu auffallende Dinge zu unternehmen. Sie fühlten die Nothwcndig,keit, nur iu so ferne als Sieger zu erscheinen, als sie hiednrch der Aufmerksamkeit des Herrscherswürdig werden, nicht aber dessen Eifersucht erregen konnten. Sie mußten vermeiden, vor ihm miteinem Glänze zu erscheinen, welchen jener nicht anders als mit Unwillen erblickt hatte (S. 117.).
Wenn rücksichtlich des bürgerlichen Verbandes, d. h. jenes geselligen Verhältnisses,wodurch für jodon Einzelnen die Grenzen der Willkühr sowohl für das Handeln, als fürdas Unterlasten bestimmt sind; die Oberleitung einem einzigen zukommt"), so werden diehervorstechenden Eigenschaften des Einzelnen dein Alleinherrscher angenehm seyn, in soferne hiednrch jener sich zu einem brauchbaren Werkzeuge qualistzirt. Hingegen wird dasVerdienst des Einzelnen dein Herrscher mißfallen, ihn beunruhigen, in so fern die Per-sönlichkeit des Einzelnen zu auffallend hervortritt, und dieser hiednrch gleichsam stillschwei-gend einen Anspruch ans das Herrschen verkündet. Dies ist um so mehr der Fall, jeerbärmlicher die Persönlichkeit des Herrschers, je mehr dieser vom Selbstgefühle seinerSchwäche durchdrungen ist; ftrnerö, je deutlicher hiednrch die Nation nach Maaßgabe derUmstände an den Ursprung der erlangten Oberherrschaft gemahnt wird. Daher das ängstli-che Streben nach persönlicher Auszeichnung bey Usurpatoren, welches ihre übrigen oft gro-ßen Eigenschaften durch einen dabey statt findenden kleinlichen Egoismus verdunkelt; der
I Diese Oberleitung kommt demjenigen zu, welchen sie von der Gesellschaft nicht streitig gemacht wird.Ich detrachte hier den monarchische» Zustand schon iu seinem Bestehen gleichsam (nach der Spracheder Mechanik) in seinem Beharrungsstandc, ohne die erste Veranlassung zu berücksichtigen, welchezur Alleinherrschasc berechtigen kann. Diese erste Veranlassung können wir als eine übertragene vonSeite der Nation, oder als eine ursprüngliche Usurpation, oder als einen geselligen Zustand) welcherdem Naturzustände des Menschen entspricht, erklären (sehr wichtige Ansichten hierüber, so wie überden ursprünglichen Naturzustand der Nationen hat unter andern Ancillon aufgestellt).