Das Erscheinen der Natur überhaupt.
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^9ir sind ein intcgrirendcr Theil der Natur überhaupt. Was wir daher immer wahr-nehmen, es sey in oder außer uns, wollen wir eine Naturerscheinung nennen. Bei) jederNaturerscheinung verhalt sich das in uns Wahrnehmende passiv und actio zu gleicher Zeit;denn, es empfangt den Eindruck von der Natur, nimmt ihn aber auch ins höhere Gc-wahrwerden auf. Der erste Impuls ist hier allemal eine activitätsäußcrung von Seiteder Natur gegen das Wahrnehmende in uns, wir wollen jene Aeußerung allgemein Ak-tion der Natur oder kürzer Action nennen.
Wir dürfen annehmen, es gebe eine einzige Action der Natur; und sie trece nurunter mannigfaltigen Formen hervor; diese sollen hier, ihren allgemeinsten Umrissen nach,vorlausig skizzirt werden; und sollen uns blos dazu dienen, um einen Eintheilungsgmndfür die mancherlei) Erscheinungen der Natur abzugeben.
i.) Es erscheinen bestimmte, geregelte, geordnete Gruppirungcn, Verknüpfungen,Aggregationen, bestimmte Verhaltnisse von Größe, Gestalt, Bildung, Consormation, be-stimmte Verhältnisse des äußern Ansehens und sinnlichen Darstellend überhaupt an jenenTheilen gegen und unter einander, welche als zu einem Ganzen gehörig, erscheinen. Die-se Action heiße: Auatomismus und Plasticismus.
a.) Der Anatomismus und Plasticismus äußert sich am Wcltgebäude. Als Sphäroidcerscheinen die Himmelskörper, und bestimmte Gruppen bilden sie unter einander P.An unserm Sonnensysteme bestehen auffallende Gesetze der Anordnung der Planeten undTrabanten gegen einander. Ja selbst die Kometen sind gegen einander und gegen diePlaneten so gelagert, das der Zweck, die möglichst größte Menge von Himmelskör-pern in ungestörter Bewegung um einen Eentralkörper anzubringen, deutlich hervor-leuchtet.
d.) Der Anatomismus und Plasticismus erscheint an unserm Planeten; seine Gestalt ist,einige kleine Unregelmäßigkeiten ausgenommen, ein regelmäßiges Sphäroid. Jene Ac-tion äußert sich aber nicht bloß an unserm Planeten selbst, sondern auch in Bezugauf ihn, an dem auf seiner Oberfläche Verbreiteten; und zwar«.) am Anorganischen. Die Gebirge behaupten ein bestimmtes regelmäßiges Streichenund Verflachen. An den verschiedenen Gebirgsformationcn tritt eine höchst überraschende
Merkwürdig sind in dieser Hinsicht Herschels Beobachtungen über Nebelflecken und die Milch.'strafe, wornach ein allmähligcs Entwickeln bestimmter Stcrngnipvcn vor sich gehen soll, gleicbsamein Er>)stM>ationsprozcß am gestirnten Himmel.
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