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Rath, und ließ überhaupt keine jener Künste unbenutzt, welchen die Eitelkeit sich so gern mit sorgen-loser Sicherheil dahin gibt (S. ioü.).
Manche große Unternehmung wird dadurch vereitelt, daß diejenigen, welche sie auszuführenbestimmt sind, nebst dem Hauptzwecke gewöhnlich noch mancherlei) Nebenzwecke vor Auge» haben,welche letztere ihrer Eigenliebe schmeicheln, und sie in den süßen Wahn einer ausgezeichneten Persön-lichkeit versetzen (S. 107.).
Der Mensch äußert sich in allen seinen Verrichtungen, in allen seinen Handlungenvon den höchsten Schöpfungen seines Geistes an bis zu den allcrniedrigsien rhierischen Func-tionen seines Körpers hin, allemal mit irgend einem Grade von Individualität; er verhaltsich nie bloß passiv, als vom Gegenstande gänzlich dahin geeisten; sondern immer zugleichactiv, den Gegenstand beherrschend. Und so erscheint denn alles menschliche Treiben, alsCombination des Objectiveu und Subjectiven, als ein Streit, der aus der Wechselwirkungzwischen dem Menschen und der Außenwelt hervorgeht.
Analogie. Nicht nur am Menschen, dem Höchsten in dem uns bekannten Thcileder Schöpfung, besteht jenes Gesetz von Aetivität, wornach Alles das dem Menschen seinenUrsprung dankc, nicht bloß das Gepräge des Menschlichen, sondern selbst des Individuumsmit sich fuhrt; auch selbst an unvollkommencrn Geschöpfen läßt sich ein Grad von indivi-dueller Aetivität entdecken, und hiervon ist selbst dasjenige nicht ausgenommen, welches wirseiner geringen Aeußerung von Spontaneität willen als Anorgisches betrachten dürfen. Ichhabe in meinem Versuche zu einer mathematischen Entwicklung der Fundamentalgesetze anden Lichterscheinungen gezeigt, wie der beleuchtete Punkt der Oberfläche irgend eines Kör-pers in der Art seines Beleuchtetseyns den Character des Activen nicht gänzlich verläug-net. Sein Beleuchtetseyn äußert sich anders nach der Seite des leuchtenden Körpers hin,als nach der Seite nach der Mäste des Körpers hin. Der leuchtende Punkt entwirft in seinemLumisiziren nicht bloß eine Hauptoperationslinie nach einer Richtung, wodurch der leuchtendePunkt im Lumisiziren die Symmetrie wieder herstellt, in welcher letztern Hinsicht er sich activverhält. Das Fortleiten des Lumisizirens innerhalb der Mäste geht mcht in jener Linie fort, wel-che mit jener zusammenfallt, die man sich durch den leuchtenden und durch den beleuchteten Punktgezogen denkt; das Fortleiten des Lumisizirens trägt nicht blos den Character de-- Passivitätmit sich, so dem auch jenen der Aetivität; denn, das Fortleiccn des Lumifizucns gcfchieht nacheiner Richtung, welche ein Mittelding zwischen der oben erwähnten Richtung und zwischendem Perpendikel ist, nach welchem sich das Fortleiten als Activeö concentrirt u. s. w.
§. z6z. Alle diejenigen, welche »ach der Oberherrschaft trockneten, leiteten alle,) dahin, dieRepublik in eine elrr von Anarchie zu versetzen. Pompejus, CrassuS, Cäsar, hatten hierin ihre Zwecke voll-kommen '.rreicht u. s. w. (S. 114.). Diele ersten Männer der Republik trachteten, dem Volke selbsteine Abm gnng acgen seine Macht einzuflöß.n und dadurch unentbehrlich zu werden, daß sie die derrepubiikamjchcn Verfassung überhaupt cigcnthümlichcn Gebrechen auft höchste spannten. Als aber Aue