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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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r.) entweder chemisch gebunden als ein integrirender Bestandthcil, oder 2.) in den Zwi-schenräumen einer größern zusammenhängendem Masse nur mechanisch eingeschlossen. Ausder letzten Ursache ist es begreiflich, warum Crystalle nie rein oder ohne Antheil dargestelltwerden können, wenn man sie noch so sehr abwäscht, indem man nämlich zu der eingeschlos-senen Mutterlauge nicht gelangen kann. Das Reinigen der Crystalle durch öfteres Auflösenund Anschießen gründet sich darauf, daß das aufs neue anschießende Salz eine mit immerweniger fremden Stoffen beladene Mutterlauge mechanisch einschließt. Große Crystalle um-schließen verhältnismäßig mehr Mutterlauge, als kleine, daher liebt man im Zuckerraffi-niren, eben so bey der Bereitung des Salpeters mehr die kleinen als die großen Crystalle.Trockene kleine Crystalle geben durchs Zerreiben trockenes Pulver, hingegen große einfeuchtes. Das mechanisch eingeschlossene Wasser gehet im Feuer, gewöhnlich zugleich mitdem Crystallwaffer weg, in denjenigen Salzen aber, welche kein Crystallwasser enthalten,und welche man, ohne sie vorher zu verkleinern, einer höhern Temperatur aussetzt, ver--wandelt es sich plötzlich in Dampf und sprengt die Crystalle mit heftigem Krachen. Da-her das Verknistern einiger Salze. Crystallwaffer kann kein Knistern hervorbringen, weiles als eine chemische Verbindung im Crystall vertheilt ist. Gewöhnlich haben die Che-miker das mechanisch eingeschlossene Wasser für Crystallwaffer gehalten; daher waren ihreAngaben desselben so verschieden, je nachdem sie große oder kleine Crystalle anwandten.Die verknisternden Salze enthalten nicht nothwendig Crystallwasser, obgleich das Verkni-stern einen Gehalt an Crystallwasser keineswegs ausschließt, weil es Crystalle geben kann,die das Crystallwasser nur bey einer sehr hohen Temperatur fahren lassen. So weit aberals unsere jetzige Erfahrung reicht, kommen alle Verbindungen mit Wasser, welche dasWasser sehr stark zurückhalten, bey einer nicht sehr erhöhten Temperatur in Fluß, und dasmechanisch in den Crystallen eingeschlossene Wasser geht durchs Kochen fort.

Fünfte Abtheilung.

I m p o n d e r a b i l i s m u s.

§. lgl. Der Jmponderabilismus der Natur äußert sich dadurch, daß sich häufigErscheinungen ergeben, wobey das Agens der Erscheinung nicht als etwas materielles, pon-deraoles, als fähig eingeschlossen zu werden, ..... sich darstellt; und wobey es sich nichtentscheiden laßt, ob man auf ein Hinzukommen oder Entweichen eines materiellen Stoffes