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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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hier ganz vorzüglich berücksichtigt werden; der im khierischen Körper entwickelte Kohlenstoffmag größtenthcils dnrch Haut und Lunge in die Atmosphäre übergehen.

§. zzi. Von der Fortpflanzung wurde schon im Artikel Organ i smus überhauptgehandelt; hier sollen demnach nur einige Eigentümlichkeiten noch angeführt werden, wel-che steh ausschließlich auf die Fortpflanzung der Thiere beziehen.

Was die Ordnung des Wachöthums und der Ausbildung der Gliedmaßen am Em-bryo anbelangt, so werdest immer diejenigen äußern Organe am frühesten ausgebildet undvervollkommt, die dem jungen Thiere zu seiner Lebensweise die notwendigsten sind.

Ich führe hier ganz kurz die allmählige Entstehung des Vogels und dessen Entwi«ckelung bis zu seinem Auskriechen aus dem Eye an ").

Der traubenförmige Eyerstock der Vogelweibchen liegt unter der Leber, und bestehtaus einer Menge an Stielen hängender kuglichter Dotter, wobey die reifsten am äußernUmfange des Stockes liegen. Wenn ein Dotter reift, so zeigt sich außen an seinem aal^xeine weiße glänzende Linie, nach deren Richtung die Haut endlich berstet, und ihren Dot-ter von sich läßt, der vom inlunllibulum aus eine schwer zu begreifende Weise aufgenom-men lind in den ovicluatus gelrieben wird, wo er während feines Durchganges sein Ey-weiß und seine Häute, und endlich auch seine Kalkschaale erhält, die im uterug zu ihrervollen Festigkeit gelangt. Der calz^x hingegen bleibt im Eyersivcke und schrumpft allgemachein. Die erste Spur des Embryo in dem gelegten Eye zeigt sich zu Ende des erstenBruttages neben der ciaatrioula. Am Ende des zweyten TagcS zeigen sich Spuren vonrothem Blute aus der Fläche der Dottcrhaut, und es erscheinen wahre Adern; der Haupt-stamm aller dieser Venen tritt in die Pforrader des Kügelchcns, so wie hingegen die indiese Dotterhaut sich verlaufenden Schlagadern aus dem Stamme der Gckrösarcerie dessel-ben entspringen. Zu Anfange des dritten Tages zeigen sich die ersten Rudimente des Her-zens und der erste Circulationsproceß u. f. w. Am sechsten Tage Zeigen sich die Musku-larbewegungcn. Am neunten Tage beginnt das Verki ocherungsgeschäft, indem der Kno-chcnsaft in xuncta ossIlioMionis verhärtet. Am vierzehnten Tage brechen die Kiele derFedern hervor. Am ein und zwanzigsten Tage durchbricht endlich das Küchelchcn die Ey-erfchaale.

Die Vogelweibchen bekommen oft im Alter, wo sie aufhören Eyer zu legen, dasGefieder der Männchen.

Mehrere Würmergattungen vermehren sich zu gleicher Zeit durch Eyer, lebendigeJunge und Sprossen.

5) Blumcnbach vergleichende Anatomie.