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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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Die Gasten, Saamcnbläschen und xrostata sind bey vielen mäitnlichen Thieren wäh-rend der Brunstzeit mächtig angeschwollen.

Merkwürdig sind die Organe, womit einige mannliche Thiere versehen sind, um ihreWeibchen bey der Paarung fest zu halten; dahin gehört z. V. der knollige schwarze Ballen,der sich im Feühlinge am Daumen des mannlichen Grasfrosches bildet ").

§. zz2. Da in den Artikeln: Anatomismus und PlasticismuS an unscrmPlaneten, rücksichtlich des Organischen lind Organismus überhaupt, vonder geographischen und physischen Verbreitung der Thiere schon gesprochen wurde, so mö-gen folgende Aphorismen hinreichen, um das schon Gesagte, zugleich aber hicher Gehörige,kurz zu überblicken.

Die Farbe ist sehr abhangig vom Ausenthaltsorte. Im Wasser, in kalten Gegenden,dichtere, dickere Haare, als auf trockenem Lande und warmen Klimatcn (bey Säugerhicren);ähnliches Gesetz rücksichtlich der Befiederung bey Vögeln. Bey Schaalthieren ist Festig-keit der Gehäuse größer im Meere, als im süßen Wasser, Aeußere Gliedmaßen

kürzer, mit Schwimmhäuten versehen, bey schwimmenden Thieren. Aeußere Sinnesorganeweniger hervorstehend, bey im Wasser und unter der Erde lebenden Thieren. Wasserthicrehaben größere Leber.

Viele Thiere ändern nach Jahresfrist ibren Wohnort.

Charakteristische Kennzeichen der Arcen, deutlicher in Tropenlandern als in kaltem Kli-maten. Mannigfaltigkeit und Lebhaftigkeit der Farben nehmen zu gegen Aequator«

Die Säugeehiere des festen Landes, Landvögel, Amphibien, Flußfische, Jnsecten, rich-ten sich in ihrer Verbreitung fast ganz nach den Pflanzen; nicht so die Meerthiere; beyerster» besieht demnach folgendes Gesetz, wie bey den Pflanzen: Die Gleichheit der untercinerley Breitengrade lebenden Individuen nimmt ab, wie man sich vom Nordpol zumSüdpol bewegt; ferners, der Theil einer Zone, welcher bestimmten Thiergattungen entsprichtwird vom Nordpole nach dem Südpole enger. Geographische Verbreitung der Meerthierehangt ab von Verbreitung der Meerzoophyten; bey dieser geographischen Verbreitung weitweniger Mannigfaltigkeit, als bey jener der Landthiere.

§. ZZZ> Die höchsten Erscheinungen des Thierlebens, wo die Aetionen der Körper-welt in jene des Geistes zu übergehen scheinen, stellen sich uns im Gehirn- und Nerven-leben dar; daher wir diesen Gegenstand hier eigends abhandeln wollen.

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Vlumcnbachs vergleichende Anatomie.