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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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so deutlicher, wie unmöglich es ist, die Geheimnisse der lebenden Natur nach anorgischenAnsichten zu enthüllen. Sowohl der Magen, als die mit ihm verbundenen Eingeweide,haben ihre eigenthümlichen sehr regelmäßigen Bewegungen. Der Brey gelangt aus demMagen durch den Magsnmnnd in den Zwölffingerdarm (bey wiederkauenden Thieren über-geht die roh bereitete Nahrung aus einem Magen in den andern), lind hier äußern sichvorzüglich der pankrcatische Saft, die Galle, der Lutherische Saft, wirksam. Es scheintdaß jenes, was der Speichel schon zu assimiliren vermochte, unmittelbar aus dem Magenin die Masse der Säfte übergehe, daß hingegen der übrige Theil des SpeisenbreyeS durchden pankreatischen Saft assimilirt werde, welcher aus der Bauchspeicheldrüse hinzutritt.Die Galle wird in der Leber erzeugt, in der Gallenblase aufbewahrt, und ergießt sich inden Zwölffingerdarm.

Der solchermaßen allmählig mehr und mehr assimilirte Spcisenbrcy übergeht als Chy-lus durch eigene Gefäße in die Masse der Safte, und erhalt fortwährend organische Um-wandlungen, wird den verschiedensten Theilen angeeignet, tritt aus denselben wieder aus,und verläßt nach einiger Zeit den lebenden Körper gänzlich. Das Blut ist die Quelle,woraus alle Theile den Stoff zu ihrer Bildung und Erhaltung nehmen, und worein jedesaufgelöste Organ zurückkehrt, um aus dem Organismus zu treten. Der Chyluö gelangtaus dem Darmkanale in die Milchgefäße, und aus diesen durch den Brustgang zum Her-zen. Alis deich Darmkanale entspringen eigene lymphatische Gefäße, die sich allmählig zueinem genieinschaftlichen Stamme vereinigen, welcher ins Blutadersystem übergeht. DasZeilgewebe äußert sich vorzüglich als Einsaugungssystem; es führt die angenommene Flüs-sigkeit zur Milz, zur Thymus, zur Schilddrüse, zu den Nebennieren, um in Blut ver-wandelt zu werden. Aus der Milz, welche zur Erhaltung des Lebens nicht wesentlichscheint, kehrt das Blut m die jeder zurück u. s. w.

Jene Theile, welche mit der Nahrung in den Thierkörper kommen, in welchen aberder Typus znr Lebenöaction nicht auf jenen Grad geweckt ist, daß der Typus jene Umstim-mung leicht erlangen kann, wornach eine Harmonie mit den vitalen Accionen der übrigenthierischen Masse entstände; oder jene Theile der Nahrung, welche weniger leicht in diethierische Masse übergehen, werden sogleich, ohne vorläufig die Stuffm der Assimilationzu durchlaufen, aus dem Körper fortgeschast, unter der Gestalt von Excrementen. Di-Ausleerung der Ercremente geschieht in: Allgemeinen durch den Darmkanal; bey mehrerenThieren aber durch ein regelmäßiges Erbrechen, wie beym Reiher, Adler, Karpfen, eyder Biene u. s. w. Die 'Ausleerung des Darmkanals geschieht vorzüglich durch die pe-nstaltische Bewegung, wobey der Einfluß der Galle wichtig ist.

Betrachten wir den Proceß der Animalifation bloß nach der hicbky sich ergebendenchemischen Umwandlung, so scheint es, daß die Entwicklung von Wasserstoff und Stickstoff

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