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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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dcr als Nase betrachtet werden könnte; andererseits besitzt der Ameisenbär eine Zunge, die(ihrem Baue nach) unmöglick als Organ des Geschmacks dienen kann ").

§. 326. Höchst merkwürdig und dabcy ganz unerklärlich, sind die unaufhörlich fort-gehenden unwillkührlichen Bewegungen an den verschiedenen Theilen des Thieres.

§. 527. Die Lunge scheint sich rncksichtlich ihrer Bewegung beym Athmen nicht bloßpassiv zu verhalten, wie dieß mehrere an Leichen angestellte Versuche beweisen; wenn manauch hier durch Einblasen von Luft ein künstliches Arhmen hervorzubringen vermochte, sowar dieß bloß mechanische Athmen von dem vitalen gar sehr verschieden, da bey diesemkünstlichen Athmen der Leichnam erkaltete. Wie eigentlich die atmosphärische Luft als Koh-lensäure und Stickgas beym Ausathmen erscheint, läßt sich noch nicht wohl erklären, wasauch immer hierüber gesagt worden seyn mag

Der Foetus im Eye und in Mutterleibe athmet nicht, und tritt bey seinem erstenAthcmzuge in ein ganz neues Leben.

Die Fische, mehrere Molusken und Crustacecn athmen statt Luft Wasser aus undein; und zwar geschieht hier das Einathmen durch den Mund, das Ausathmen durch dieKiemen. Die Insecten athmen nicht durch den Mund, und die Respirationswerkzeuge sindhier von sehr verschiedener Art; bey vielen Insecten geht das Athmen anders an der.Larve,anders am ausgebildeten Insecte vor sich.

Es besteht bey den verschiedenen Thiergattungen kein bestimmtes Verhältniß zwischendem absorbirten Sauerstoffe und der entbundenen Kohlensäure; nur so viel scheint gewiß,daß die Thiere der höhern Klasse eine stärkere Einwirkung auf das Sauerstoffgas äußern,als die Thiere dcr Niedern Klasse; zugleich ertragen erstere die Respiration der Kohlensaureweit weniger als letztere.

Licht und Dunkelheit wirken auf die Absorption des Sauerstoffs, und auf dessen Um-wandlung in Kohlensäure beynahe gar nicht, und hiedurch unterscheiden sich die Thiere we-sentlich von den Pflanzen.

Ob die höhere Rothe des Blutes dcr Lungenvenen und dcr aus der entsprin-

gen Arterien, als des Blutes der Lungcnarterien, von einem höher» Opydationsgrade her-rühre, ist nicht entschieden; jedoch scheint es ausgemacht, daß jener Unterschied um so gro-ßer sey, je mehr Sauerstoff durchs Athmen absorbnt wird.

AuS den beobachteten Erscheinungen nach dem Durchschneiden des Stimmnervens,nämlich aus dem hierdurch erschwerten Athmen, dem Dunkelwerden des Blutes u. s. w.

Vlnmcnbachs vergleichende Anatomie.

Versuche hierüber haben vorzüglich Alien, Pepi, Provcnsal, Humboldt angestellt.