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§. Z2Z. Bey den Zoophyten, ohne Herz und Circulationsgefäße geschieht die Er-nährung bloß durch eine unmittelbare Einsaugung des Nahrungssaftes aus der Bauchhöhleins gallertartige Parenchyma.
Die Zoophyten und Phytozoen gedeihen vorzüglich in feuchten, wenig beleuchtetenGegenden; haben aber übrigens eine sehr ausgedehnte physische und geographische Ausbrei-tung. Dabey kommen sie unter verschiedenen Umständen sehr verschiedentlich gearrec vor,da sie überhaupt der Ausartung sehr unterworfen sind; sie tragen in dieser letzten Hinsichtdas Gepräge der formlosen LebenSmaterie an sich, und stehen rücksichtlich der Individuali-tät und energischen Selbstbedingung in der Lebensattion, weit hinter den vollkommener»Thieren und Pflanzen.
6, Organismus am Thiers insbesondere.
§. Z24. Der Organismus äußert sich am Thiers, in seiner höchsten Fülle; jedochbes teh t auch hier eine Gradation in der Organisation, wobey die untersten Glieder so nahemit den: bloß Crystallinischen zusammenhängen, einen so geringe!, Grad von Vitalität äu-ßern, daß es schwer wird, hier die Granzen anzugeben, wo das Animalische sich vomCrystal! inischen sondert«
Gehirn, Rückenmark, Nerven, Ganglien, kommen bloß dem Thicre zu; und an die-sen Theilen äußert sich der Anatomismus und Plasticismus auf eine sehr bestimmte undgesetzmäßige Weise. Aus den quantitativen Verhältnisten dieser Theile gegen einander las-sen sich die Grundzüge zu einer Gradation in der Organisation entwerfen.
Die Größe des Gehirns nimmt zur Dicke der Nerven allmählig ab, zugleich dieGröße der Nervenknoten zu, je weiter man vom Menschen zum Wurme hinabsteigt.
Die Blutmaste verhältnißmäßig zur Mäste des ganzen Körpers nimmt ab, je mehrsich das Thier vom Menschen entfernt, dem Wurme nähert.
Die im Gehirn circulirende Blutmasse ist verhältnißmäßig zur ganzen Blutmassegrößer beym Menschen, den Saugthieren und Vögeln, als bey den nieder» Thierklassen.
Die Größe des Herzens steht in geradem Verhältniß mit der Menge des Bluts,mit der Anzahl heterogener Organe, mit der Größe des Gehirns, aber im umgekehrte!,Verhältnisse mit der Dicke der Nerven und Ganglien -).
§. 325. Ein Thier kann einen Siuu besitzen, ohne jenes Sinneswerkzeug zu besi-tzen/welches dem besagten Sinne am menschlichen Korper entspricht; und umgekehrt. Soverrathen z. B. mehrere Jnsetten einen sehr scharfen Geruch, ohne einen Theil zu besitzen,
5) Trcviramis Biologie