angeführt werden ' Junge Pflanzen liefern mehr Kali; als alec; gewaschene Thcile,weniger als ungewaschene (ein Beweiß von der Präeristenz des Kali). PhoöphorsaureKalk- oder Talkerde komme häufig in der Asche der Pflanzen vor. Die Saamen enthal-ten viel phoöphorsaures Kali und wenig kohlensauren Kalk. Aus alten Stämmen erhaltman durch chemische Analyse viel kohlensauren Kalk und wenig phoöphorsaures Kali« DerSplint liefert mehr phosphorsauren Kalk als das Holz, und dieses mehr als die Rinde.Die Rinde enthalt mehr kohlensauren Kalk als das Holz , das Holz mehr als derSplint.
Kieselerde findet sich in alten Pflanzen häufiger als in jungen, auch häufiger in denBlättern, als in den Stämmen. Der Gehalt an Eisen- und Mauganoryd nimmt mitdem Wachsthume der Pflanzen zu, die Blätter enthalten dessen mehr im Herbst als imSommer.
H. Z2i. Von der physischen und geographischen Verbreitung der Pflanzen wurdeschon weiter oben gesprochen. Die heiße Zone gewährt eine reiche Entwicklung vorzüglichan Monocotyledonen, in den gemäßigten Zonen hingegen gedeihen wesentlich die Dycoty-ledoncn; jedoch entscheidet hier nicht bloß die geographische Breite, und vorzüglich merk-würdig ist in dieser Rückficht die Verschiedenheit welche die nördliche und südliche Hemi-sphäre zeigen. Die verschiedene physische Lage äußert bey einer und derselben Pflanze ihrenEinfluß vorzüglich an deren Habitus.
e. Organismus an Zoophyten und Phytozoen insbesondere.
H. Z22. Bey den vollkommenem Pflanzen und noch weit mehr bey den vollkomme-nem Thic ren besteht unter den einzelnen Thailen eines und desselben Individuums ein soinniger Zusammenhang, eine so augenscheinliche Wechselwirkung, daß jeder Theil für dasGanze, und umgekehrt das Ganze für jeden Theil geschaffen zu seyn scheinen. Ganz an-ders erscheint in dieser Hinsicht das Crystallinische, woran sich eine bloße Aggregat!ou derTheile, ohne wechselseitige Bestimmung derselben unter einander bemerken läßt; hier be-steht kein anderer Zusammenhang, als höchstens nur in der Hinsicht, daß alle Theile zu-sammen genominen, bestimmte geomcwische Figuren plastisch darstellen. Die Zoophyrm undPhytozoen verhalten sich rücksichtlich der wechselseitigen Relation der Theile unter einanderan einerlei) Jndividuo, als ein Mittelding zwischen Thiercn und Pflanzen und zwischen demCrystallinischen, so wie sie überhaupt das Verbindungsglied zwischen dem Anorganischen,und zwischen dem hoher Organiflrten ausmachen.
Link Physiologie und Anatomie der Pflanzen.