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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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einer combinirten Function (dem Leben des Thieres) entsprechen. Als Beweise dieser Be-hauptung dienen uns die mancherlei) sich ergebende Metastasen; so bildet sich z. B. Milchin Krankheiten außerhalb den Brüsten, Galle außerhalb der Leber.

Das vornehmste Substrat der bildenden Kraft in der lebenden Nacur ist der Eyweiß-stoff. Wichtig bei)in Lcbcnsproceffe scheint auch noch der Phosphor.

§. zcz6. Jene thierischen und vegetabilischen Substanzen, worinn sich die bildendeKraft äußert, sind der Fäulniß fähig, während derselben vermag die bildende Kraft un-gebunden zu wirken; es entstehen Jnfusionsthiere, Schimmel, :c. Diese Thätigkeic trittbey zuckerhaltigen Silbstanzen erst nach der weinigen und sauren Gährung ein, währendwelchen Gährungen der Sauerstoff absorbirt, Kohlensäure entwickelt wird (ein Proceß derim lebenden Körper das ganze Leben hindurch fortdauert).

I). Organismus an der Pflanze insbesondere.

§. Z07. Die Pflanzenfasern sind saftführende Gefäße, sie sind vorzüglich im Basteausgebildet, und muffen nicht mit dem Zellengcwebe verwechselt werden. Das Mark istein saftleeres Zellgewebe. Unmittelbar unter der Oberhaut folgt das Zellgewebe, nachdiesem kommen erst die Fasern und großen Gefäße. Die Bildung des Zellgewebes nä-hert sich um so mehr der ursprünglichen, blasenförmigen, je näher dieses der Oberhaut ist.Die großen Gefäße sind immer von Fasern und von cylindrischen in vertikalen Reihengeordneten Zellgewebe umgeben, sie bilden mit diesen Thcilen Bündel, die im Stamme,in der Wurzel und in den Aesten der Länge nach fortlaufen.

Die Wurzeln und Blatter sind Hauptorgane der Ernährung und Ausscheidung.

Die Einsaugung wässerigter und gasförmiger Materien geschieht vorzüglich im Dun-keln, hingegen deren Ausdünstung (vorzüglich durch die Blätter) unter einem stärkern Licht-einflusse.

Die Pflanzensäfte werden im ganzen Holzkörper, vorzüglich in den Gefäßen geleitet;diese Leitung erfolgt nicht durch Capillarattraction, sondern durch eine eigene organischeKraft. Der Umlauf der Säfte geht bey den Pflanzen nicht so regelmäßig vor sich, wiebey den Thieren; der Trieb der Pflanzensäfte ist immer dahin gerichtet, wo äußere Po-tenzen am kräftigsten einwirken. Die Bewegung der Pflanzensäfte wird durch Licht undWärme wesentlich modisizirt. Bey unfern baumartigen Gewächsen tritt das Aufsteigendes Saftes im Frühjahre ein, das Absteigen hingegen am Ende des Sommers. Wäh-rend jener erstem Periode treiben die Pflanzen vorzüglich ins Laub, während der letztemmehr in die Wu zeln. Gewächse, die im Dunkeln aufwachsen, treiben mehr in die Höheals in die Wurzeln, und umgekehrt; jedoch treibt jede Pflanze im Anfange ihres Entsie-