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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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modern Tchcrgattuugcn größer, als bey höhcrn; viele Zoophytcn wachsen, nachdem sie pul-verisirt worden. Die Reintegration verletzter Organe bezieht sich auf höchst interessanteErscheinungen, bey Pflanzen werden Einschnitte nicht wie bey Th.eren wieder ausgefüllt,sie vernarben nie vollkommen; ein abgeschnittener Zweig ersetzt sich nicht wieder an dersel-ben Stelle, sondern es entstehen hiedurch neue Zweige an andern Punkten, oder schonbestehende Zweige wachsen üppiger. Was den Wachsthum künstlich befördert, beschleunigtzugleich die Abnahme des lebenden Körpers.

§. zoi. Die Pflanze kann bis auf einen gewichen Punkt bloß durch Einsaugung vonLuft und Wacher gedeihen. Nicht so das Thier, das durch AnSathmen und Hautausdün-stung an ponderabcln Stoffen mehr verliert als es durch Einathmcn und Hauteinsau-gung erhalt. Als Nahrungsmittel für Pflanzen, Zoophyten und Thiere taugen bloß ve-getabilische und animalische Substanzen. Diese enthalten formlose LebenSmatcrie (welchebloß dem Einstuche der leblosen Natur preist gegeben, zu Infusionsthieren, oder Schimmelund Bichus sich bilden würde) nebst ponderabcln Stoffen der leblosen Natur (Kohlenstoff,Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff Die Lebeuömatcrie erhält durch den Organis-mus des die Nahrung in sich aufnehmenden organisirten Wesens, jene bestimmte Lebcns-tendenz, welche demselben entspricht, und wird hierdurch zum Materials für die zu entwer-fenden Lebensbilder. Die schon im organisirten Wesen aufgenommene Masse weckt in der(durch die Nahrung) neu hinzugekommenen Materie den Typus zur Lebenöacrion auf jenenGrad, welcher dem jedesmal zu entwerfenden Lebensbilde am organisirten Körper (nachdessen ursprünglichen Typus) entspricht.

Durch dieses Umstimmen des Typus zum Theil erschöpft, selbst herabgestimmt, nichtmehr die Lebensaction in jenem Grade ausübend, welcher erfoderc wird um mit der Le-bensaction der übrigen Masse in Harmonie zu stehen "), entweicht ein Theil der seit län-gerer Zeit im organisirten Wesen vorhandenen Mache aus diesem Organisationssysteme;und so übersehen wir denn die Phänomene der Ernährung, Assimilation und Ausscheidung.Was mit den Nahrungsmitteln in das organisirte Wesen gekommen ist, und noch zu roh,zu unbelebt ist, um assimilirt werden zu können, wird auf eine mehr mechanische Weiseaus dem Systeme fortgeschaft, wie wir dieß an den Epcremcnten, am Harne wahrneh-men. ist wahrscheinlich, daß Kohlenstoff, Eisen, Kieselerde, Bittererde, Thonerdc,

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5) Zu einer vollkommenen Saamencrzcugung, als der^ energischsten Acußcrung des vegetativen Lebensmuß auch die Pflanze kräftige Nahrung (K-HIcnstosshalri^c) haben.

"*) Dieß bezieht sich ganz auf dieselben Ansichten, welche ich im Artikel Chemismus aufgestellt habe;dort war von der Harmonie der chemischen Actione» die Rede; hier wird von der Harmonie derorganischen Aerivnen gesprochen.