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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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Sil

die immer nur Bewegung im Räume, Formen und Gruppen hervorzubringen vermögen,ihrem Zwecke zu unterordnen, und hiedurch der Erde, als einem Theile der Schöpfung,den Stempel des Schöpfers aufzudrücken, der das Unendliche nicht nur in der O.nantckat,sondern auch in der Mannigfaltigkeit in sich faßt. Die Lebenskraft mochte damit anfangen,aus den vorhandenen ungebundenen Elementarstoffen, Kohlenstoff, Eisen, Kieselerde, Kalk-erde, Bittererde zu bilden "), und so einen Theil der ihr widerstrebenden Materie aufimmerwahrende Zeiten an die Masse der Urgebirge zu heften. Als sie solchergestalt ihreersten Feinde gefesselt hatte, vermochte sie, sich über sie in die Sphäre eines freycrn Wir»kenS zu erheben, und die ersten Züge der Vitalitat, freylich noch in verworrener Form,zu entwerfen, und so allmahlig zu höhern deutlichem gesondertem Formen des Lebens zuschreiten; dieß war die allmählige Entwicklung der Zoophyten und Phytozocn, so wie schondie Formation unvollkommnerer Thiere und Pflanzen; diese Lebensbildung fiel in die Ueber-gangsperiode und in die frühem Zeiten der Flöhperioden« In den neuem Zeiten derFlöHperiode endlich war der Einfluß der leblosen Natur auf die Lebensmaterie dergestaltvermindert worden, zu gleicher Zeit aber der organische Einfluß auf jene durch die beste-hende Menge lebender Individuen, so sehr erhöhet worden, daß die Lebenskraft ungestörtdie feinern künstlichem Gebilde des Lebens zu entwerfen vermochte. Es entstanden voll-kommnere Pflanzen, Thiere, endlich der Mensch.

So weit ist es uns gestattet, die Geschichte in der Entwickelung des organischen anunserm Planeten mit einiger Wahrscheinlichkeit zu verfolgen. Wird aber die Lebenskraftnicht fernerhin noch weiter schreiten? Ist der Mensch das höchste denkbare Resultat derLebenskraft? Sollte der Organismus der lebenden Natur schon seinen Culminacionspunkterreicht haben, und dem bloßen Daseyn von Zoophyten und Phytozocn wieder entgegeneilen? Laßt sich nicht vielmehr vermuthen, daß die ganze lebende Natur, gleich einerwohlgepfiegten Pflanze auch noch sernershin kräftig fortwachsen werde? Wer vermöchtedieß zu beantworten?

§. 29z. Die organischen Wesen unterscheiden sich von den Anorganischen ganz vor-züglich durch die Fortpflanzung ihres Geschlechts. Diese wichtige Funccion geht nicht bcyallen lebenden Individuen auf einerlei) Weise vor sich. 1) Durch Saamenkörner bey Pflan-zen, oder durch Eyer bey Thieren; 2) durch Knospen bey Pflanzen und Zoophyten, oderdurch Sprossen bey Pflanzen, Zoophyten und Würmern.

Noch jcht bilden sich diese Stoffe; denn häufig finden sich diese bcy den chemischen Analysen orga/nischcr Körper vor, bey denen sie unmöglich durch Nahrung, Achmer, und Einsaugu >g als schonvorhanden in die Masse des Körpers gekommen seyn könne»; wie dieß die Versuche von Hofmann,1a Netsseris, Vauguvliu u. f. w. darthun.