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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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schriebenen Plane flicccssiver Lebensbilder hervor, ohne das Gesetz der Continuitär wesentlichzu verändern. So wird z. B. die nach und nach in die Salatpflanze tretende formloseLebenömaterie (d. h. jene formlose LebcnSmaterie, welche durch den Keim der Salatpflanzegeweckt, die snccessiven Lebensbilder an dieser Pflanze darzustellen mit beyrragl), von denverschiedenen, wahrend der Vegetationsperiode eintretenden Graden der Warme, der Feuch-tigkeit u. s, w. in dem wirklichen successioen Entwürfe der Lebensbilder einigermaßen ab-hangen; jedoch nur so, daß in sehr verschiedenen Fallen allemal nur einerlei) Grundge-setz der Conti«,uität hervorleuchten wird.

Ware hingegen die formlose Lebenömaterie, statt aus dem Humus durch die Wurzel-fasern der Salatpflanze aufgenommen zu werden, als Infusion in einem Gefäße den at-mosphärischen Einflüssen ausgesetzt worden, so hätten sich nach Verschiedenheit dieser Ein-flüsse auch sehr verschiedene zoophyrische oder phytvzoische Formationen dargestellt.

H. 290. Die äußern Einwirkungen der leblosen Natur auf die Lebenömaterie, wel-che einen, Organisationssysteme zukommen, sind Licht, Warme, cosmischer Galvaniömus,dynamische Wechselwirkung der organischen und anorganischen Korper unter einander; fer-ner, die ponderabeln Stoffe, Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, welche

theils mit in den Organismus übergehen, theils mit den, organischen Wesen in Berührungkommen (z. B. Winde, Wasserfiuthen ); die ponderabeln Stoffe äußern ihre Wirk-samkeit auf die organischen Wesen, vorzüglich unter den Gestalten von Wasser und Luft.Ich weiche hier von der oben erwähnten Eintheilung dieser äußern Einflüsse in formelleund materielle darum ab, da wir nicht entscheiden können, in wie ferne dieselben materiellsind oder nicht. Ist z. B. das Licht Materie oder nicht?

Die Einwirkungen des Bodens auf die in die vegetativen Lebensbilder übergehendeLebensmaterie (wenn bloß von den anorgischen mineralischen Bestandstoffen des Bodens dieRede ist), mag theils dadurch entstehen, daß ein Theil dieser mineralischen Substanzenmit in die Pflanzenkörpcr übergeht, theils dadurch, daß die Wurzelfasern mit den mine-ralischen Bestandstoffcn in unmittelbarer Berührung stehen, theils dadurch, daß der cosmi-sche GalvanismuS in einiger Entfernung von den Pflanzen wesentliche Veränderungen inseiner Entwicklung durch Qualität und Mischung der mineralischen Bestandtheilc erleidet.

In dieser letzten Ansicht möchte vielleicht wesentlich die große Wirksamkeit der Bracheauf die Vegetation liegen. Die Brache wäre für den bloß mmeralisch betrachteten Bo-den vielleicht das, waS bey der volcaischen Säule nach einer langen Actio«, derselben dasAuseinanderlegen und Neinigen der Kupfer- und Zinkplaiten ist.

§. 29?. Die zu eine«,, und demsilben Organisationssysteme (z. B. zu einer undderselben Pflanze) gehörige Lkbensmaterie, nämlich jene gesammte Lebenömaterie, welche inirgend einem Augenblicke zusammengenommen, ein bestimmtes Organisationssystem )ar-