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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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scheu Systcnie aufgehoben wird die zoophytisch-phytozoischen Forma-tionen der Bestandteile einer Pflanze oder eines Thieres, wenn jeneTheile von der Pflanze oder dem Thiere getrennt werden, oder wenn dervitale Zusammenhang aufgehoben wird (d. h. wenn der Tod der Pflanzeoder des Thieres eintritt). Ferner: die, nie zum Stillstande gelangende,mcchanifchlebende abgesonderte Materie, kann einem mechanischen Sy-steme einverleibt, in diesem ein statisches Gleichgewicht hervorbringen die nie zum Saame nleben gelangende (unaufhörlich in zoophytisch-phy-tozoischer Formation begriffene) lebende abgesonderte Materie (formloseLebensmaterie) kann, in einer Pflanze aufgenommen und assimilirt, indieser das Saamenleben hervorbringen (eben so das Eyleben im Thiere).

H. 28?. Treviranus zeigt auf eine sehr scharfsinnige Weise, daß, wenn ein lebendesIndividuum das Vermögen besitzt, durch Fortpflanzung seine Art zu erhalten, hierausnicht folge, daß nicht ein erstes Individuum derselben Art aus formloser Lebensma-terie durch bloßen äußern Einfluß (wie Jnfusionsthiere) könne entstanden seyn. Unterandern deutet eine genaue Beobachtung mancher in Thierkörpern vorfindiger Würmergattungendahin, daß die erste Entstehung derselben keinen praepistirenden Eyern zugeschrieben werdenkann, sondern ahnlichen Processen in der formlosen Lebensmaterie zugeschrieben werden muß,als die Entstehung der Jnfusionsthiere; und nichts desto weniger besitzen jene Würmer dasVermögen, theils durch Eyer, theils durch das Gebühren lebendiger Jungen, ihre Art zuerhalten.

Vermuthlich hat jedes jetzt lebende Individuum, wenn es gleich sein Daseyn einemJndividuo seiner Art verdankt, ein erstes Individuum seiner Art aufzuweisen, das ausformloser Lcbenömaterie entstanden.

Daß bey den höhern Stufen der Thiere und Pflanzen, jetzt nicht mehr dergleichenursprüngliche Bildungen bemerkt werden, mag daher rühren, daß die äußern Einwirkun-gen nicht mehr dieselben sind, als da die Bildung der Erde noch unvollendeter war; eineHypothese, welche auch für die allmählige Entstehung der Ur- und UebergangSgebirge an-genommen werden muß. Verschiedene Beobachtungen von Tremellen und Couferven zei-gen Verwandlungen phytozoischer Körper in Zoophytische und umgekehrt.

§. 286. Die äußern Bedingungen des Lebens rheilt Treviranus folgendermaßen ein:A formelle (formende Potenzen der formlosen Lebensmaterie), wohin Licht, Wärme, kosmi-scher Galvanismus (vielleicht durch Einwirken der Erde, des Mondes, der Sonne untereinander bewirkt), und dynamisches Einwirken eines lebenden Organismus auf den an-dern gehören; b materielle, wohin Wasser und atmosphärische Luft gehören.

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