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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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wo zwar die Theile noch mechanisch, aber nicht mehr vital untereinander verbunden sind);oder auf irgend ein» Weise vital unter einander verbunden (z. B. an einer aufkeimendenPflanze).

Im ersten Falle befolgt jeder Theil ungehindert seine vitale Impulsion; und die Artder vitalen Action (nämlich der Darstellung dieser oder jener zoophytischcn oder phytozoi-schen Form) irgend eines solchen vital abgesonderten TheileS, hat auf die gcsammte vitaleAction der übrigen Theile keinen Einfluß. Im zwcyten Falle hingegen befolgt kein ein-zelner Theil seine individuelle vitale Jmpulsion ganz, sondern es besteht in allen Thcilenzusammen genommen ein wechselseitiges Nachgeben in den partialen Befolgungen der ein-zelnen vitalen Jmpulsionen woraus eine combinirte vitale Action im ganzen Systeme ent-steht, welche als ein einziges Lebensbild aufgefaßt werden kann, und so genau bestimmtist, daß diese combinirte Lebensaction von der Lebensaction irgend eines einzelnen TheileSabhangt (so wirkt die vitale Action des Gehirns unmittelbar auf jene des Athmcns, undhiedurch mittelbar auf den Vlutumlauf. So wirkt die vitale Action irgend eines Ncrvcn-paars auf die vitale Action jener Organe, welchen es entspricht u. s. w.); nur ist hierjene cpacte Berechnung nicht möglich, wie bey einem mechanischen Systeme, Hey welchembloß die Quantität einseitig betrachtet wird.

Ja noch mehr!

Es gibt bey einem mechanischen Systeme einen Zustand, bey welchem die einzelnenTheile nicht ihren individuellen mechanischen Jmpulsionen folgen, und wobey eine gesummtemechanische Action am System von der Art besteht, welche ganz mit jenen übereinstimmt,wo die einzelnen Theile des Systems von keinen mechanischen Kräsien ergriffen waren,swo sie nämlich alle, auch sich frey überlassen, in mechanischer Unabhängigkeit erscheinenwürden). Dieser Zustand heißt der Zustand des statischen Gleichgewichts.

Es gibt bey einem vitalen System,e einen Zustand, bey welchem die einzelnen Theilenicht ihren individuellen vitalen Jmpulsionen folgen, und wobey eine gesammte vitale Ac-tion am Systeme von der Art besteht, welche ganz mit jener übereinstimmt, wo die ein-zelnen Theile des Systems, von keinen vitalen Kräften ergriffen wären (wo sie nämlichalle, auch sich frey überlassen, in vitaler Unthätigkcit erscheinen würden, d. h. als lebloseKörper). Dieser Zustand mag der Zustand des vitalen Gleichgewicht 6 heißen. Wofinden wir aber diesen Zustand? im Eye, im Pflanzcnsaamen. Hier (z. B. am Eye) be-steht außer dem Falle des Keimenö und jenem des Verwesens eine gesammte Lebensactiongleich o, ganz von derselben Art, als waren die Theile des Eyes unbelebt, d. h. als wa-ren sie an und für sich, auch wenn sie von, Eye getrennt wären, unfähig, eine vitaleAction auszuüben. Das Ey erscheint, rücksichtlich seiner Lebensaction wie ein Crystall, wiezusammengcsehc aus Crystallen.