constituirenden Thcilen. Allein diese Wechselwirkung ist keine virale, welche auf den Ge-sammrzweck des lebenden Organismus hinausliefe. Denn, so besieht z. B. immer nocheine Wechselwirkung rücksichclich der Form (alle Theile zust.mmengeiiommcn, Hab - n gegeneinander jene relative Lage, üben unter einander jene Aceton des Anaeomismus und Pla-sticismuS aus, wornach die Gestalt des Leichnams hervorgeht). Eden so besteht eine Wech-selwirkung unter den Theilen des Leichnams, rücksichtlich des Mechanismus (sie haben allezusammen genommen einen gemeinschaftlichen Schwerpunkt. Wird der Leichnam um einebeliebige Ape gedreht, so wird durch die Bewegung eines Punktes an demselben, dieBewegung aller übrigen'H. unkte bestimmt, u. s. w.). Wenn nun gleich kein vitales Wech^-selwirkcn unter dem, den Leichnam constituirenden Theilen besteht; so ist nichts desto weni-ger ein eigenes Leben in allen diesen Thcilen unauslöschlich vorhanden; denn sie übergehennach Maaßgabe der äußern Umstände, in die mannigfaltigsten Formen des Lebens, eswerden nämlich an einem und demselben Leichname die verschiedenen Theile, auch verschie-dene zoophytische und phytozoische Bildungen darstellen, unter denen kein Gesetz irgendeines Znsammenhanges wahrgenommen werden kann; ja vielmehr ein hoher Grad von Zu-fälligkeit hervortritt.
Wir dürfen hier folgende Analogieen aufstellen:
Die Materie bloß ihrer Schwere nach, oder überhaupt als von einer mechanischenKraft ergriffen, betrachtet; besteht entweder in abgesonderten unzusammenhängenden Theilen(z. B. an einer Staubwolke), oder auf irgend eine Weise mechanisch unter einander ver-bunden (z. B. am physischen Hebel). Im ersten Falle folgt jedes ungehindert seiner me-chanischen Jmpulsion; und die Art der Bewegung irgend emes solchen mechanisch abgeson-derten ThcileS, hat auf die Gesammtbewegung der übrigen Theile keinen Einfluß. Imzweycen Falle hingegen befolgt kein einzelner Theil seine individuelle mechanische Jmpulsionganz, sondern es besieht in allen Theilen zusammengenommen, ein wechselseitiges Rach-geben, in den partialen Befolgungen der einzelnen mechanischen Jmpnlsionen; woraus einecombinirte Bewegung im ganzen Systeme entsteht, welche als ein einziges mechanischesBild aufgefaßt werden kann, und so genau bestimmt werden kann, und so genau bestimmtist, daß diese combinirte Bewegung von der Bewegung irgend eines einzelnen Theiles ab-hängt (ist z. B. die Bewegung irgend eines Punktes am physischen Hebel gegeben, so istdie Bewegung aller übrigen Punkte an diesem Hebel genau bestimmt. Welches nicht derFall ist, wenn wir an einer Staubwolke, in einem Sraubtheilchen eine bestimmte Bewe-gung annehmen).
Die Materie bloß ihren: Leben nach, oder als von einer Lebenskraft ergriffen, betrach-tet; besteht entweder in vital abgesonderten, vital unzusammenhängenden Theilen (z. V.am Blute in einem Gesäße aufgefangen ; oder an einem frischen noch unverstellten Leichname,