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'Miteric u. s. w., theils aus einem fruchtbaren Princip in den AuSgüßen, theils aus schonvorhandenen Eyern, welche durch die Gährung ausgebreitet würden, herleiten. Neuer-dings ist dieser Gegenstand von Treviranus untersucht worden "), dessen Theorie hierübersteh init unser», aus Aecionen gegründeten Ansichten der Naturerscheinungen weit besserverträgt, als die oben erwähnten Erklärungsweisen.
Was in jeden: Falle sich in einer Infusion aus thierischrn oder vegetabilischen Sub-stanzen bildet, mag vorzüglich von der Qualität der Infusion und von den äußern Ein-stichen des Lichts, der Wärme u. s. w. abhangen.
Treviranus stellt den Satz auf: Vegetabilische Substanzen mit aromati-schem Principe, erze.ugen vorzüglich Insusionsthiere, vegetabilische Sub-stanzen der Wein- und Essiggahrung fähig, erzeugen vorzüglich Schim-mel; überhaupt befördern erstere Substanzen wesentlich die animalischehingegen letztere wesentlich die ve gctabi tische Organisation. Nie aberist eine solche Bildung organischen Köppern, präexi stire n den Eyern oderSaamcn zuzuschreiben. Lebensfähige Materie und Lebenskraft sind un-zertrennlich mir einander verbunden; es besteht eine formlose Lebensma-tcrie, welche bloß durch äußere Einfüsse (formende plastische Poteuzeu)modifizier, diese oder jene LebenS so rm auuimmt. Diese u n e u d l i ch vieler-ley Lebeusformeu reduciren sich auf die ainmalische und vegetabilischeF o r m. Die animalische erhebt sich durch u u zählige Mittel st u ff en vo mInfusionSthiere bis zum Menschen; eben so die vegetabilische von: Schim-mel bis zur Ceder.
Ich werde mich in der Folge des Ausdrucks formlose Lcbeusmatc rie öfters be-dienen, ohne jedoch durch diesen Ausdruck stillschweigend eine doppelte Art von Materiein der Natur zu bezeichnen. Ich bleibe meinen im Artikel Chemismus ausgesproche-nen Ansichten getreu: Es gibt nur einerlei) Materie; sie ist das Schwere, Undurchdring-liche, Raumcrfüllcnde. Das mannigfaltige Erscheinen derselben (es sty in ihrem constantenVerhalten wie am Crystalle, oder es sey in ihrem sich stets verändernden Verhalten, wieam Organischen) rührt bloß daher, daß der eine oder der andere der in ihr schlummerndenTypen, auf einen mindern oder höhern Grad zur Thätigkeit geweckt worden. Formlose Le-bensmaterie ist demnach dieselbe Materie, als jene, an der wir bloß chemische Erscheinun-gen wahrnehmen können; dort ist der Typus zur Lebenöaction, hier bloß der Typus zurchemischen Actio,: geweckt. Ich verstehe unter formloser LebenSmaterie jeden
Treviranus Biologie.