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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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kelfasem, Nervcnmark. Bey Zoophyten findet sich keine Nervensubstanz; selten Muskel-ftsier. Die Pstanze besteht bloß aus Zellgewebe und Pstanzenfaser; ohne Nervenstlbstanznoch Muskeln.

Das Thier hat wenigstens zwey innere Organe; Herz und Darmkanal. Bey Zoo-phyten fir.der sich bloß Verdauimgöwerkzeug; und cryptogainische Gewächse besitzen bloß einenEyerstock. Die Pstanzen besitzen kein inneres einfaches Organ.

Am Thierkorper laßt sich im allgemeinen eine Symmetrie in dem äußern Baue wahr-nehmen. Den Zoophyten ist die strahlenförmige Gestalt -eigen. Bey den Pstanzenbehauptet eine Klasse von Organen eine bestimmte Stellung gegen'6 bicht; eine andereKlasse hat ein Bestreben zu strahlenförmiger Bildung; ersteres bemerken wir an denBlättern, letzteres an den Befruchtungswerkzeugen.

§. 281. Wir bemerken rücksichtlich der Vollkommenheit in der Organisation, eineGradation; die Granzpunkre dieser Stufenleiter einer allmahlig höher erscheinenden Orga-nisation, bestimmen das Minimum und Maximum der Organisation. Bey Thicren beziehrsich dieß Alles auf die kleinere oder größere Anzahl heterogener Theile in einerlei) Indi-viduo, hingegen bey Pstanzen auf die Anzahl heterogener und homogener Theile.Das Minimum und Maximum der Organisation finden wir bey Zoophyren und beymMenschen; andrerseits bey Phytozoen auch cryptogamsschen Gewächsen und bey den Hä-hern Klassen der Dycotylcdomn.

Bildet die Natur ein einzelnes Organ (eines lebenden Individuums) ganz vorzüglichaus, so geschieht dieß auf Kosten der übrigen Organe.

I» jeder Gattung von lebenden Körpern, bildet die Natur ein Organ oder Orga-nensystcm vorzugsweise aus, und diese Grundform wiederholt sich in den verschiedenstenIndividuen (z. B. den Rmdern nähern sich rücksichtlich des einfachen Magens, mehrereNagethiere, das Faulchier, der Delphin, mehrere Insekten aus der Familie der Heuschrecke).

Wir finden oft Organe bey Thleren und Pstanzen, welche gar nicht als Werkzeugezu jenen Verrichtungen dienen, wozu sie überhaupt geschaffen zu seyn scheinen, wie wirdieß in der Abtheilung: Anakomismus und Plasticismus gesehen haben. Eswäre sehr kurzsichtig, hieraus auf eine Zwccklosigkcit in den Actionen der Natur schließenzu wollen, wie nur schon bemerkt haben. Manche Moose scheinen Staubfaden zu besitzen,ohne sich ihrer zur Fortpflanzung zu bedienen, u. s. w.

Die Mannigfaltigkeit unter den Thiercn, wird dadurch zum Theil bestimmt, daß ein-zelne Theile, oder ganze Systeme von Theile», welche die vollkommnen Thiere besitzen,den tuwoiikommuen fehlen "). So nehmen die Organe der Fortbewegung mehr und mehr

Link Physiologie mW Anatomie der Psi-mzcn.

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