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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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von L'bensbilderu, nach irgend einem Gesetze der Coutinuität erfordert wird,so tritt am Typus des organisirten Körpers der Charakter der Zufälligkeit derP a ssi vilät hervor, der organische Körper ist kr a n k. Erreicht dieser Charakter von P a stsivitat sein maxiinuin, so ist der organische Korper todc; die Theile des Leichnamsübergehen in die verschiedensten Niedern und höhern Formen des Lebens (erscheinen als

Schimmel, Byssus, Jnfusionöthiere, als assimilirte Theile in Pflanzen und Thieren )

nach Maaßgabe der auf sie von außen einwirkenden Potenzen.

§. 278. Uebertretung der intensiven Schränke!» des Lebens zieht nicht immer Zer-störung des lebenden Organismus nach sich, oft nur eine Tendenz zur Zerstörung undnicht selten übergeht ein abnormer Zustand des Lebens wieder in seinen ehemaligen norma-len (Krankheit und Gesundheit) H.

§. 279. Im Allgemeinen darf angenommen werden, daß ein lebendes Individuum,eine um desto größere Anzahl von Nachkommen zeuge, jemehr dessen Gattung widernatür-lichen Todesarten ausgesetzt ist.

Hier zeigt sich, wie in vielen andern Fallen, das Gesetz, das die Natur vorzüglichdie Erhaltung der Art, weit weniger jene des Individuums berücksichtigt.

§. 280. Der Uebergang der leblosen in die lebende Natur geschieht so allmählig,daß sich hier keine bestimmten Granzen der Absonderung angeben lassen ^).

Als auszeichnende Merkmale des lebenden Körpers dürfen angegeben werden: Eyweiß-stoff, Gallerte, Faserstoff, als nähere Besiandtheile; serner Regularität verbunden mit Un-gleichartigkeit der Theile (bey leblosen Körpern bloß Regularitär); serncrS Zunehmen biszu einer gewissen Periode, dann wieder Abnehmen; endlich Fortpflanzung des Geschlechts.

Man kann die lebende Natur in folgende Reiche abtheilen: Thiers, mit vorherr-schenden! Stickstoffe, ungleichartiger Textur und Structur. Zoophyten mit vorherrschendemStickstoffe gleichartiger Textur und Structur. Pflanzen mit vorherrschendem Kohlenstoffegleichartiger Textur und Structur.

Das Thier kann durch das anatomische Messer zerlegt werden: im Zellgewebe, Mus-

-ch Die Abnormität, welche sich auf Krankheit bezieht, fassen wir in folgenden Worten zusammen:

IVlvrdrrs est stutiis orginiismi al»>iznnis, cguci sit, M setic» illins vit-ilis vel -c clelzito guaiitito.-ti,s Al'Lclu, vel -i reci.i gnalitatis i-ativiic;, vel gl) iiaimoineo inter varias ei-gniusiM xsrtes eon-«ensii. ita reeeclit, vi vita Iioiiiiuis iiegiie ^erkeete Iiuiriaiia sit, nec^ee xraetixauc a naturaiutoutionis et oxiuusiouis uietaiu -Ntiexete valest (Ilartinaun j?atlrologia).

Gibt es denn auch wirklich eine leblose Natur? darf der Werth, unter welchem die Lebensactionsich am Cn'sialle äußert 0 gesetzt werden? Ist an demjenigen, das wir anorganisch nennen, dieLebensaction gänzlich nnthätig, oder nur in einem geringer» Grade lhätig? und wäre es, be»der ttnentschiedenheit dieser Frage nicht zweckmäßiger zn sagen, statt Anorganische Natur, Subcorganische Natur, so wie man bey einer geringer» Oxydation Suboxud sagt?