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Kohlensaure, Thiere verwandeln Sauerstoff in Kohlensaure). Diese Störungen werden aberauch dadurch wieder aufgehoben, daß, bcy einem und demselben lebenden Individuo,nach jeder abnormen Reaction eine abnorme Reaction von entgegengesetztem Werthe folgt;nach Uebermaaß an Thätigkeit folgt Abgang an Thätigkeit; nach Abspannung folgtUeberspannung
§. 27Z. Das Reich der lebenden Organismen muß als ein einziger zusammenhan-gender Weltorganismus betrachtet werden, und jedes lebende Individuum trägt bcy, zuErhaltung dieses Weltorganismuö.
§- 274. Je weitere Gränzen die Zufälligkeit Veräußern Einwirkungen auf einenlebenden Organismus hat (innerhalb derselben keine Zerstörung des Organismus folgt), destohöher ist der Lebensgrad dieses Körpers; vita mnximn, vita mimum ^).
§. 275. Temperament ist das quantitative Verhalmiß der Rcceptivirät zum Rc-actionövermögen. Auf den Temperamenten und den verschiedenen Formen des Lebens be-ruht die Mannigfaltigkeit der lebenden Natur.
§. 276. Der Ucbergang des lebenden Organismus zur leblosen Natur, oder nochzu andern Formen des Lebens, erfolgt durch übermaßige Heftigkeit der äußern Einwirkun-gen, durch zu geringe Stärke derselben, durch zu lange Dauer derselben (hohes Alteer).
§. 277. Wir können die Erscheinungen von Ausartung, Gesundheit, Krank-heit, Tod, als unter einander verwandt, unter folgende Uebersicht bringen.
Das höhere Wirken, das Beherrschen der übrigen Natur äußert sich am organisirtenKörper auffallend dadurch, daß die aus den successioen Umstimmungen der jedesmaligenzwey Typen (zur Lebensaction im organisirten Körper, und in der formlosen Lebensmaterie)resultirende wirkliche Lebensaction (Entwcrfung suceesßver Lebensbilder), von e.acr nor-malen Lebensaction nur sehr unmerklicher abweicht, wenn gleich die in die Sphäre dervitalen Wechselwirkung getretene formlose Lebensmarcrie von sehr verschiedener Na-tur ist (die Anomalien vom normalen Typus sind um so unmerklicher) auf einer je ho-hem Stufe des Lebens der organisirten Körper steht (so entwickelt sich der menschliche Kör-per nach einer bestimmten Continuitär, bey dem verschiedensten Einflüsse von Nahrung undKlima). Hier zeigt sich nämlich ein Vorwalten am Typus des organisirten Körpers.Allein auch hier finden Gränzen statt; der normale Typus kann solche Anomalien erleiden,daß ein Typus zur Entwerfung succesfiver Lebensbilder von ganz neuer Art - Ai mganz neuen Gesetze der Continuitat entsteht; dieß zeigt sich an den Ausartungen der organifir-ten Körper. Sind aber die Anomalien von der Art, daß unter den einzelnen Lcbenöaetionen amorganisieren Körper, jene Harmonie, nicht besteht, welche zum successiven Entwürfe einer Reihe
*) TrcviramuZ Biologie.