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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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weise anfänglich sehr gut zu, bald tritt aber Stillstand ein, wenn das Futter nicht gean.dert wird.

Physiologisch erkläre ich mir dieß so: jede Einwirkung einer äußern Potenz auf daslebende Individuum wird durch eine Gtgenwirkung des Individuums auf die äußere Po-tenz erwiedert, und zwar jedesmal durch eine Kruft, welche eine Combination aller me-chanische», chemischen und organischen Kräfte ist, die mir diesem Individuo schon jedesmalverbunden sind. So oft der Eindruck einer äußern Pocenz durch die envähnre combinirteKraft dergestalt erwiedert wird, daß die combinirte Kraft, die von außen einwirkendeKraft überwältigt, so äußert sich das belebte Wesen beherrschend, es behauptet seine In-dividualität. Uiberwältigung einer Kraft, heißt indeß nicht Vernichtung einer K.ast.Wenn demnach durch die combinirte Kraft, das belebte Wesen ftemde Materie in sichaufgenommen, und eigene Materie aus seinem System ausgeschieden har, wenn ferner beyjedem solchen Acte, die combinirte Kraft die individuelle Kraft der aufgenommenen Ma-terie überwältigt hat, so muß nothwendig nach Verlauf der Zeit die Ueberwucht der combinirtcn Kraft, gegen die Kraft der äußern Elemente abnehmen; denn Gegenwirkung ent-steht bloß durch Contrast, dieser muß aber rückßchrlich der combinirten Kraft des belebtenWesens zu den Kräften der äußern Elemente, immer schwächer werden, da die combinirteKraft in dem Maaße sich der Kraft der äußern Elemente nähert, mit derselben homogenwird, als das belebte Individuum organißrte Marerie aus seinem System ausstoßt, unddafür von Außen einströmende Materie, in sich aufnimmt. Hieraus wird zugleich begreif-lich, warum eine veränderte Einwirkung von Außen, die Aeußerungen der Lebenskraft wie-der potenzirt; es wird nämlich hiedurch ein Contrast unter der combinirten Kraft undden von Außen einwirkenden Kräften, erzeugt. Je länger die gleichförmige Einwirkungaus einen belebten Körper von Außen fortgesetzt wird, desto mehr vermindert sich der Graddes polaren Gegensatzes an der combinirten Kraft des belebten Wesens, und den Kräftender äußern Potenzen.

§. 272. Reize sind Einwirkungen der Außenwelt auf organisirte Wesen, modisi-zirt durch Reizbarkeit.

Die Einwirkungen der Außenwelt auf organisirte Wesen sind zufällig; aber die hie-durch veranlaßte Thätigkeit in den organischen Wesen unveränderlich, daher ist die Rea-ktion des lebenden Körpers aus die Außenwelt zufällig.

Wie kann aber dann jener Beharrungsstand statt finden, den wir in der Totalactionder Natur wahrnehmen? Um dieses einigermaßen zu begreifen, müssen wir Folgendesvoraussetzen: Die Störungen, die aus der Reaction eines Theils der lebenden Indivi-duen im Universum entstehen, müssen durch die Reaction eines andern Theils der leben-den Individuen aufgehoben werden (z. B. grüne Pfianzentheile entwickeln Sauerstoff aus