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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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Ein Pelbstständiges organische Individuun; in der Natur entwickelt sich auf dieselbeWeise, wie sich in uuserm Geiste die unendliche Mannigfaltigkeit sinnlicher Anschauungenzur Einheit combinirt, und als allgemeine Ucbersicht in uns hervortritt. So wie nämlichhier der Verstand in einem vorliegenden Ungeheuern Chaos, durch immer weiter verfolgteErkenntnis; der allgemeinem und besonder« Gegensätze zum Verständnis; .des Einzelnen,und endlich von hier ans, zu einer genügenden Totalanschauung der Natur gelangt, sosehen wir auch jeden Organismus aus einem Ungestalteten und Homogenen entstehen, unddurch das Hervortreten mehrerer Gegensätze, von welchen die später« immer Wiederholun-gen der frühem sind (welches auch in jenen allgemeinen Gegensätzen menschlicher Erkcnnt-niß der Fall war), sich immer vollkommncr entwickeln. Stets ist derselbe, je naher sei-nem Anfange, um so einfacher; ja wir finden sogar, daß die vollkommenste Ausbildungeines solchen erst dann erreicht wird, wenn sich alle die Gegensätze darin entfaltet haben,die sich vermöge der eigenthümlichen Natur desselben darin entfalten konnten, und es istim Allgemeinen, die größere oder geringere Menge dieser Gegensätze, die mehr oder weni-ger vollkommene Lösung und Trennung der entgegengesetzten Factorcn, bcy gleichwohl bcy-behaltener organischer Einheit, der beste Maaßstab zur Bestimmung der höhern oder Nie-dern Stufe, welche ein gewisses Individuum in der unendlichen Reihe der Wesen ein-nimmt ").

n) Organismus ü b e r h a u p t.

H. 270. An allen organisirten Individuen besteht in einem mindern oder höhemGrade: Reizbarkeit, Receptivität und Reaktionsvermögen.

Reizbarkeit ist das Vermögen, Einwirkungen der Außenwelt so zu percipircn,daß die relative Stärke derselben, ihrer absoluten Verschiedenheit ohngeachtet, unverändertbleibt

Receptivität ist die Empfänglichkeit des lebenden Organismus für äußere Ein-wirkungen.

Reactionsver mögen ist das Vermögen des Organismus, den Einwirkungen derAußenwelt eine mehr oder weniger gleichförmige Thäcigkeit entgegen zu setzen.

§. 271. Bey organischen Körpern werden die Resultate, welche dun Einstusse äu-ßerer Potenzen zuzuschreiben sind, allmählig schwächer, je länger diese Einwirkung sortge-setzt wird, oder (nach der gemeinen Sprache) wie sich das organische Wesen, c.n den äußernEinfluß gewöhnt; so nehmen Rinder und Schweine bei) bestimmter einförmiger Fütlerungs-

O Karus Gehirn- und Nervensystem.Trevircmns Biologie.