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als zur Einheit unter einander combim'rt, erscheinen (wir sagen dann, die aufgenommeneLebcusmatcrie hat ihren höchsten Grad der Assimilation erreicht) ").
Der an einem lebenden Individuo geweckte Typus zum Entwürfe successivcr Bilder,nach einem gewissen Gesetze der Continuitat, bezieht sich nicht bloß aus die allmählige Ent-wicklung und den allmahligen Zurücktritt am Körper des lebenden Individuums selbst,sondern auch aus jene, bestimmten Gesetzen unterworfenen Produkte, welche das jedesma-lige lebende Individuum seinem Kunsttriebe gemäß, hervorbringt. So bezieht stch z. B.der geweckte Typus, zum Entwürfe successivcr Lebensbilder am Vogel nicht bloß auf dieallmahligen Veränderungen, welche sich an seinem Körper ergeben, sondern auch auf dieallmahlige Entstehung seines Nestes, dessen Gestalt, Größe, Constructionsmethode eben so,als Naturnothwendigkeit erscheinen, als die successtven Veränderungen am Körper desVogels selbst.
Da jedes solche Produkt des Kunsttriebes den anorganischen Habitus mit sich führt,an Quantität, Qualität und Identität der Masse sich constant zu erhalten, so darf mansagen: es beziehe sich am Thicre der Typus der Lebenserscheinungen sowohl auf eine be-stimmte Succession von Bildern am Thierc selbst, als auf eine bestimmte Succession vonBildern außerhalb des Thieres; in der ersten Rücksicht ist die aus dem Typus rcsulti-rcnde Action organisch, in letzterer Hinsicht hingegen anorganisch.
Betrachten wir nach ähnlichen Ansichten den Crystall, so zeigt sich an seinem Typusnur eine einzige Richtung, diese bezieht sich bloß auf den Crystall selbst, und die hierausrcsultircnde Action äußert sich anorganisch.
Erheben wir unsere Blicke auf den Menschen, so läßt sich nur eine Richtung desTypus wahrnehmen; diese bezieht sich ganz auf die successivcn Veränderungen an seinemKörper, und äußert sich organisch. Was dem Menschen an bestimmten Kunsttrieben ge-bricht, ist ihm durch Verstand und Phantasie mehr als reichlich ersetzt. Er verwendet dieganze anorganische und organische Natur, um hieraus seine äußern Verhältnisse zu con-struircn, nnd die hiernach von ihm hervorgebrachten Werke, tragen nicht bloß, wie dieNester der Vägel, die Häuser und Damme der Biber, die Zellen der Biene», das Ge-präge des Anorganischen, des zur letzten Vollendung Gebrachten; nein! sie führen denStempel des menschlichen Genius mit sich, erscheinen als Organisches stn unerschöpflicherFülle und Mannigfaltigkeit', sich aus sich selbst Entwickelndes; ja noch mehr, sie erschei-nen als Ideales in den Werken der Kunst und des Verstandes.
Wenn gleich eine Lcbcnsacriön von den andern sich nicht bloß durch Quantität, sondern auch durchQualität llnterjcheidct, so kann dennoch Harn enie unter zweyerley Lebensactionen bestehen. DennHarmonie findet auch unter den gualuariv Verschiedenen stall. Kann nicht Harmonie bestehen zwiczchcn Mimik und Dcelamation? zwischen Tanz nnd Musik?